| HANDELSBLATT, Freitag, 28. März 2008, 10:08 Uhr | ||||||||||||||||||||||||
Premium-Automarken | ||||||||||||||||||||||||
Luxusmarken sind keine Selbstläufer | ||||||||||||||||||||||||
Von Martin-W. Buchenau | ||||||||||||||||||||||||
Deutsche Premium-Automarken wie Audi, BMW oder Mercedes-Benz profitieren besonders vom wachsenden Wohlstand in den aufstrebenden Märkten Asiens. Aufgrund des Wachstumspotenzials zieht das Geschäft mit Oberklasse- und Luxusfahrzeugen immer mehr Wettbewerber an. Die Hochpreis-Karrossen sind aber keinesfalls ein Garant für wirtschaftlichen Erfolg. | ||||||||||||||||||||||||
STUTTGART. Dem indischen Auto-Konzern Tata ist mit der Übernahme der Nobelmarken Jaguar und Land Rover der Eintritt in das lukrative Premiumsegment geglückt. Zum Selbstläufer wird dieser Prestigeerfolg nach Einschätzung von Autoexperten aber nicht werden. Im Gegenteil: Die Skepsis überwiegt. "Jaguar hat es mit Ford Einig sind sich die Experten zwar, dass das Premiumsegment, bei dem Renditen von über acht Prozent winken, weiter zugewinnen wird. BMW Vor allem die deutschen Marken Audi, Die Fertigung von Oberklasse- und Luxusfahrzeugen wird nach Ansicht von PwC bis 2014 weltweit um 930 000 Einheiten steigen - der Großteil dieser Autos wird dabei aber in Deutschland gebaut. "Schon heute können deutsche Premiumhersteller bei manchen Modellen die Nachfrage in China nicht voll erfüllen", sagt Kuhnert. Der Premiummarkt ist aber komplexer als es scheint. Die augenblickliche Schwäche auf dem weltgrößten Automobilmarkt USA hat beispielsweise Porsche Lesen Sie weiter auf Seite 2: Umgang mit dem Thema CO2 größte Herausforderung für Premiumhersteller | ||||||||||||||||||||||||
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