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HANDELSBLATT, Mittwoch, 16. April 2008, 09:50 Uhr
Neue Karosserie und neues Make-up

Renault Grand Modus: In die Länge gezogen

Renault startet ein neues "Raumfahrtprogramm". Da der Modus bei den Kleinwagen den Erfolg des Scénic in der Kompaktklasse und des Espace im oberen Mittelfeld nicht wiederholen konnte, wurde der winzige Van nun nach drei Jahren gründlich überarbeitet.



Renault Grand Modus 2
Bild vergrößern Noch mehr Ein- und Ausblicke: Der Grand Modus hat ein drittes Seitenfenster. (Bild: Renault)

dpa-infocom HAMBURG. Während es bei anderen Modellen zu dieser Gelegenheit üblicherweise ein paar frische Farbtupfer, ein neu geschminktes Gesicht und etwas mehr Ausstattung gibt, gingen die Franzosen beim Modus in die Vollen und legten gleich eine neue Karosserievariante auf: Für 1 500 Euro mehr gibt es den Fünfsitzer auch als gestreckten Grand Modus, der auch genügend Platz für Kind und Kegel bieten soll.

"Bei der Premiere vor drei Jahren haben wir den Markt falsch eingeschätzt", sagt Programm-Manager Vincent Carre. Zum einen seien die Vans unter den Kleinwagen lange nicht so erfolgreich wie ihre großen Brüder. Zum anderen hätten sie die falschen Kunden anvisiert: Als Zweitwagen sei der Modus gut angekommen. "Doch wer ihn als einziges Auto in der Familie fahren wollte, dem war er eine Nummer zu klein", ergänzt Carres Kollege Florian Hüttl aus Deutschland.

Am Wochenende Platz für Einkauf und Urlaub

Dieses Problem ist mit der Langversion gelöst. Schon der normale Modus wächst um acht Zentimeter und bietet knapp zehn Prozent mehr Kofferraum. Der Grand Modus allerdings ist noch einmal 16 Zentimeter länger und knackt so die Vier-Meter-Grenze. Weil das Wachstum nicht einfach hinten angestückelt, sondern mit der Länge auch der Radstand um neun Zentimeter gestreckt und zudem eine verschiebbare Rückbank eingebaut wurde, bietet die XL-Version endlich mehr Freiheiten im Fond. Selbst für Erwachsene ist deshalb die zweite Reihe keine Zumutung mehr, und das Kofferraumvolumen reicht nun nicht nur für den Wochenend-Einkauf.

Auch ein Wochenend-Urlaub ist nun kein Problem: Denn auch bei maximaler Beinfreiheit fasst der große Modus noch 305 Liter. Ziehen die Passagiere im Fond die Knie an, wächst das Ladevolumen auf 410 Liter. Wer die Rückbank umklappt, kann knapp 1 500 Liter zuladen. Die Ladekante ist niedrig und die Kofferraumöffnung schön breit. Nur die praktische Cityklappe zum Laden in engen Lücken ist der Modellpflege zum Opfer gefallen.


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Die neuen Kompaktwagen vom 78. Genfer Autosalon

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Mehr Glas als in jedem anderen Kleinwagen


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