Sparen ohne Spaßverzicht
Die Motorenpalette übernimmt der Combi vom Fünftürer: Auch hier gibt es deshalb vier Benziner und drei Diesel mit 1,2 bis 1,9 Litern Hubraum, die ein Leistungsspektrum von 44 kW/60 PS bis 77 kW/105 PS abdecken. Natürlich darf man vor allem am unteren Ende der Skala keine sportlichen Fahrleistungen erwarten, doch ist schon der kleinste Diesel für 13 540 Euro allemal stark genug für den Alltag: Mit 51 kW/70 PS und maximal 155 Newtonmeter Drehmoment kann man gut im Verkehr mitschwimmen und muss auch Autobahnetappen nicht fürchten. Und was ihm bei 164 Kilometern pro Stunde an Höchstgeschwindigkeit fehlt, macht er bei einem Normverbrauch von 4,8 Litern mit einer beeindruckenden Reichweite wieder wett. Schade nur, dass der Pumpe-Düse-Diesel laut und vernehmlich nagelt wie ein Ackerschlepper, dass der Partikelfilter nur für die beiden stärkeren Selbstzünder und lediglich gegen Aufpreis lieferbar ist, und dass die Tschechen von der Konzernmutter VW noch immer kein Sechsgang-Getriebe bekommen.
Fazit: Der Freund der Familie
In der zweiten Generation beweist der Fabia Combi eindrucksvoll, dass wahre Größe von innen kommt und man für ein gutes Raumangebot nicht zwingend viel Platz beanspruchen muss. Damit untermauert der kleine Lademeister seine Position als idealer Familienwagen, der nun auch noch schick aussieht. Nur darf man sich vom niedrigen Einstiegspreis nicht täuschen lassen. Natürlich baut die tschechische Tochter nach wie vor die preiswerteren Volkswagen, doch verschenkt werden die Autos - das zeigen die Aufpreisliste und die auf das Wesentliche reduzierte Ausstattung des Basismodells - auch bei Skoda nicht.
