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23.01.2008 

Auf dem Weg von den USA nach Europa haben die Japaner noch einmal am Fahrwerk Hand angelegt. Aus dem gemütlichen Gleiter ist so ein strammer Sportler geworden: Die Lenkung reagiert sehr direkt, das Fahrwerk vermittelt auch in schnell gefahrenen Kurven ein gutes Gefühl von Sicherheit, und die kräftigen Bremsen halten den großen Wagen gut im Zaum. Nur im Innenraum hält der CX-7 nicht ganz, was das schmucke Außendesign verspricht: Es gibt zwar überall genügend Platz, und der Kofferraum ist mit 455 Litern nicht nur groß, sondern mit Wendeboden und im Nu versenkbaren Rücksitzen auch noch praktisch. Doch passt die Materialauswahl nicht so ganz zum edlen Anspruch: Die glänzend lackierten Kunststoffe können Holz und Metall nicht ersetzen, und die imitierten Kroko-Streifen passen so gut zu den Lederpolstern wie Turnschuhe zum dunkelgrauen Zweireiher.

Umfangreiche Ausstattung ohne Aufpreise

Während europäische Kunden unter der amerikanischen Gleichgültigkeit für Materialanmutung leiden, profitieren sie auf der anderen Seite von deren verwöhnten Ansprüchen an die Ausstattung: Viele Extras, die man andernorts teuer bezahlen muss, sind hier schon Standard. So gibt es bereits im Basismodell nicht nur ESP und sechs Airbags, sondern auch elektrische Helfer für Türen und Fenster, Klimaautomatik, Tempomat und ein CD-Radio. Und wer 3 600 Euro mehr bezahlt, bekommt zudem beheizte Lederpolster, Xenon-Scheinwerfer, eine Musikanlage von Bose und eine Chipkarte anstelle von Tür- und Zündschlüssel. Nur ein Navigationssystem können die Japaner selbst für Geld und gute Worte nicht bieten.

Fazit: Elegante Alternative zu Kombi und Van

Für den Sturm an die Spitze der Zulassungstabelle kommt der CX-7 eindeutig zu spät. Außerdem fehlen ihm dafür ein sparsamer Diesel und die letzte Perfektion im Innenraum. Doch der Preis ist scharf kalkuliert, das Design ist attraktiv und die Fahrleistungen machen jede Landpartie zum Vergnügen. Nicht nur als Nachfolger für den hausbackenen und deshalb schon länger eingestellten Mazda Tribute, sondern auch als elegante Alternative zu Kombi und Van ist der CX-7 deshalb eine gute Wahl. Und ein bisschen mehr Traktion kann im Winter schließlich selbst auf befestigten Straßen nicht schaden.

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Für Markenführer sind Designer ein Alptraum. Sie halten die etablierten Marken für uncool und schaffen lieber ihre eigenen. Weil ihr kreatives Potential klassischen Firmen aber zu weit geht, schließen sie sich oft in kleinen Zirkeln von Auserwählten zusammen. Bestes Beispiel: „My Document“ von 25togo.com. Oder: Wie aus einem Blog ein Unternehmen wurde. Artikel