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24.03.2008 

Mit jetzt 360 Nm beschleunigt der V6 den Roadster binnen 5,4 Sekunden auf 100 Kilometer pro Stunde und erreicht mühelos eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Zwar wirkt er noch immer nicht so giftig wie etwa ein Porsche Boxster oder ein BMW Z4, doch reagiert er nun deutlich spontaner auf jede Bewegung am Gaspedal. Außerdem haben die Ingenieure kräftig am Sound gefeilt, so dass der V6 nun viel kerniger klingt und Fahrer mit röhrenden Fanfaren von Kurve zu Kurve treibt, während die Automatik beim Herunterschalten Zwischengas gibt und so immer wieder einen kleinen Tusch einstreut.

Das Dach macht den SLK noch immer zum Showstar

Völlig unverändert bleibt das massive Stahldach des SLK, das sich auf Knopfdruck oder mit Hilfe der Fernbedienung in einem noch immer sehenswerten Schauspiel binnen 22 Sekunden in den Kofferraum faltet und das Coupé zum Roadster macht. Anders als bei vielen Stoffdach-Modellen und wenigen Cabrios mit Hardtop funktioniert das allerdings noch immer nur bis zum Schritttempo. Wer sich an einer roten Ampel nicht schnell genug entscheiden kann, muss rechts ranfahren.

Fazit: Der Komfort bleibt, der Spaßfaktor steigt

Mit der Modellpflege hat Mercedes den SLK unauffällig, aber gründlich modernisiert. Die Änderungen beim Design hätten etwas tiefer gehen können, und die Direktlenkung sollte bei einem Preis von mindestens 36 503 Euro für den 135 kW/184 PS starken SLK 200 Kompressor serienmäßig sein. Doch vor allem mit dem neuen V6-Motor hat der Beau nun mehr Biss. Nach wie vor gibt es keinen Roadster in dieser Klasse, in dem man mehr Platz hat, bequemer sitzt und komfortabler unterwegs ist. Aber jetzt stimmt auch der Spaßfaktor - ganz egal, ob die Sonne scheint oder graue Wolken am Himmel hängen.

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