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HANDELSBLATT, Mittwoch, 19. Dezember 2007, 07:55 Uhr
Gebrauchtwagen unter der Lupe

Honda CR-V: Allradler ohne Gelände-Ambitionen


Honda CR-V
Bild vergrößern Der Honda CR-V hat vergleichsweise wenig Mängeln. (Bild: Honda/dpa/tmn)

dpa/tmn MÜNCHEN. Der Rav4 von Toyota hat sie einst begründet: die Klasse der kompakten Fahrzeuge mit Geländewagen-Optik, die weniger für Offroad-Ausflüge als für den täglichen Gebrauch auf befestigten Straßen gedacht sind.

Einer seiner Nachfolger ist der CR-V von Honda, bei dem die Eigner vor allem das ordentliche Raumangebot schätzen. Daneben hat der CR-V aber noch weitere Vorzüge, die allerdings auch für zahlreiche andere japanische Fahrzeuge gelten: In der Pannenstatistik des ADAC macht er nur mit vergleichsweise wenigen Mängeln auf sich aufmerksam.

Fast schon kurios ist ein Mangel, der laut ADAC in München vor allem bis zum Baujahr 2000 aufgetreten ist. Hier kam es zu Problemen durch abgenutzte Schlüssel. Bei einer Rückrufaktion für die Baujahre 1997 bis 1999 ging es zudem um Mängel im Bereich des Zündschlosses. Gelegentlich wurden am CR-V Probleme mit der Stromversorgung der Kraftstoffpumpe registriert, hinzu kamen bis zum Baujahr 2003 Störungen an der Wegfahrsperre. Festgestellt wurde auch, dass Marder sich öfter an den Kühlschläuchen oder den Zündkabeln verbeißen.

Honda
Chart: Honda
Analystenmeinung

Erstmals erschien der CR-V im Jahr 1995 auf dem Markt. Nach einem ersten Modellwechsel im Jahr 1998 erfolgte 2004 ein Facelift. Der jüngste Modellwechsel datiert auf das Jahr 2007. Als Vorzüge des CR-V werden neben dem guten Platzangebot im Innenraum auch eine ordentliche Verarbeitungsqualität und die Variabilität genannt.

Bei den Motoren setzt Honda traditionell vor allem auf Benziner. Zunächst gab es im CR-V einen 2,0-Liter-Motor mit 94 kW/128 PS, später folgten Aggregate mit 108 kW/147 PS beziehungsweise 110 kW/150 PS. Ganz konnte sich allerdings auch der japanische Hersteller nicht der großen Beliebtheit der Dieselmotoren verschließen: Mit dem Facelift des Jahres 2004 ergänzte ein Diesel mit 2,2 Litern Hubraum das Programm, seine Leistung beträgt 103 kW/140 PS.

Einen Honda CR-V aus dem Jahr 1997 gibt es laut Schwacke-Liste heute für etwa 6 500 Euro. Für einen CR-V 2.0i ES aus dem Baujahr 2003 müssen noch etwa 16 000 Euro ausgegeben werden. Ein Dieselmodell CR-V 2.2 Ctdi Executive dürfte für gut 20 000 Euro bei den Händlern zu finden sein.


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