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01.03.2007 

Dass Barényi aus seinem Ursprungsentwurf kein Kapital geschlagen hatte, verbaute ihm seine spätere Karriere nicht. Er fand 1948 bei Mercedes erneut eine Anstellung. 1952 meldete Barényi seine wohl wichtigste Erfindung an: Unter dem Titel „Kraftfahrzeug, insbesondere zur Beförderung von Personen“ ließ sich der Konstrukteur die Bauweise der Knautschzone patentieren. Sie revolutionierte den Automobilbau.

In Barényis Patentschrift las sich das so: Fahrgestell und Aufbau sind so konstruiert, dass „ihre Festigkeit im Bereich des Fahrgastraumes am größten ist und nach den Enden zu stetig oder stufenweise abnimmt“. Barényi hatte erkannt, dass ein Auto mit mehr Robustheit nicht automatisch sicherer wird. Vielmehr schützt das Zusammenspiel aus fester Fahrgastzelle und einem leicht verformbaren Aufbau des Hecks und der Front die Insassen bei einem Unfall.

Barényis Tatendrang kannte fortan kein Halten mehr. „Noch heute finden sich unter seinem Namen mehr als 1400 Veröffentlichungen in unserer Datenbank“, sagt Stephanie Krüger vom Deutschen Patent- und Markenamt in München. Auch die Patente auf die Sicherheitslenksäule, den Seitenaufprallschutz und die Überrollbügel in Kabrios entwickelte Barényi. Teilweise gelangten sie erst Jahrzehnte später zur Serienreife.

Als der VW-Käfer 1997 in Mexiko immer noch in Massen vom Band lief, starb Barényi im Alter von 90 Jahren.

Links:
» www.dpma.de
» www.automotivehalloffame.org

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