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10.04.2008 

Allerdings lohnt das Reifenmanagement nicht für jeden, der ein paar Lastwagen auf dem Hof stehen hat. „Die professionelle Beschaffung von Reifen inklusive zugehöriger Dienstleistungen ist für Fuhrparkbetreiber interessant, die ihren Reifenbedarf an mehreren Standorten in Deutschland decken müssen“, sagt Jürgen Titz, in Deutschland als Leiter der 4-Fleet-Group für das Flottengeschäft des Goodyear-Dunlop-Konzerns verantwortlich. Denn wer in jeder Stadt einen Reifenhändler bemüht, wird kaum Sonderkonditionen herausschlagen können.

4 Fleet bedient alle Arten von Fuhrparkbetreibern, darunter auch Leasinggesellschaften. Gemeinsam müssen Anbieter und Kunde klären, welche Reifenmarken und Dienstleistungen erforderlich sind. „Wir nennen das daraus resultierende Regelwerk Tire-Policy“, erklärt Titz. Anhand dessen werden Preise für Reifen und Dienstleistungen ausgehandelt.

Alle Informationen fließen in das Online-Abrechnungssystem Fleet-Online-Solutions (FOS) ein. „Wir geben dem Kunden die Möglichkeit, sich über ein detailliertes Online-Reportingtool wichtige Kennzahlen und Analysen seiner Reifeneinkäufe zu beschaffen“, sagt Titz.

Außerdem lotet der Dienstleister in regelmäßigen Gesprächen mit dem Fuhrparkbetreiber Optimierungsmöglichkeiten aus. Viele Kunden schicken ihre Lastwagenfahrer auch zu einem Fahrtraining, um den Reifen-Verschleiß zu reduzieren. Auch HDI bietet Flottenbetreibern derartige Trainings an, bei denen Fahrern beigebracht wird, reifenschonend zu fahren.

Schon jetzt deutet sich an, dass sich die Dienstleistung künftig nicht nur um Pneus drehen wird. „Neben dem Reifenmanagement bieten wir unseren Kunden auch anderen Autoservice an“, sagt Thomas Wrede, Geschäftsführer der Point S Deutschland GmbH in Ober-Ramstadt.

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