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20.01.2008 
Börsenausblick

Rezessionssorgen lasten auf der Wall Street

Nach dem schlechtesten Start in ein Börsenjahr seit Beginn der Aufzeichnungen hoffen die Börsianer an der Wall Street auf positive Impulse durch die Berichtssaison. "Die Geschäftsergebnisse sind das Einzige, auf das die Märkte noch setzen können", sagt ein Analyst wenig zuversichtlich. Enttäuschen die Zahlen, drohen massive Verkäufe.

Die New Yorker Wall Street: Die Nervosität steigt. Foto: ArchivLupe

Die New Yorker Wall Street: Die Nervosität steigt. Foto: Archiv

HB NEW YORK. In der verkürzten Handelswoche legen Börsenschwergewichte wie Microsoft oder Bank of America ihre Geschäftsbilanzen vor. Am Montag bleibt die Börse wegen des Martin-Luther-King-Feiertags geschlossen. Wegen anhaltender Rezessionsängste gaben die Indizes am Freitag den vierten Tag in Folge nach. Auch das 140-Milliarden-Dollar-Konjunkturpaket von Präsident George W. Bush konnte die Anleger nicht zum Aktienkauf bewegen.

Der Leitindex Dow der Standardwerte verlor am Freitag 0,5 Prozent auf 12 099 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500-Index gab 0,6 Prozent auf 1325 Zähler und der Index der Technologiebörse Nasdaq 0,3 Prozent auf 2340 Stellen nach. Auf Wochensicht verlor der Dow 4,02 Prozent, die Nasdaq 4,1 Prozent und der S&P 5,4 Prozent.



"Die Geschäftsergebnisse sind das Einzige, auf das die Märkte noch setzen können", sagt Richard Sparks, Analyst von Schaeffer's Investment Research in Cincinnati. "Bei der derzeit fragilen Marktlage müssen diese gut ausfallen, sonst könnte es zu massiven Verkäufen kommen". Neben Microsoft und der Bank of Amerika legen unter anderem auch noch Apple, Motorola, AT&T und Caterpillar die Geschäftsergebnisse des abgelaufenen Quartals vor.



Lesen Sie weiter auf Seite 2: Bush verbreitet wenig Zuversicht

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