0 Bewertungen
22.06.2007 
Hintergrund

Fakten zur US-Beteiligungsgesellschaft Blackstone

Die Beteiligungsgesellschaft Blackstone erlöst beim größten Börsengang in den USA seit fünf Jahren mehr als vier Mrd. Dollar ein. Es ist der erste IPO eines großen US-Private-Equity-Konzerns. Hier in Stichworten die wesentlichen Fakten zu Blackstone:

GEGRÜNDET wurde die Firma 1985 von zwei ehemaligen Lehman-Brothers-Bankern. Das Startkapital von Peter Peterson (heute 81 Jahre) und Stephen Schwarzman (60 Jahre alt) betrug 400 000 Dollar.

HAUPTSITZ ist in New York. Weitere Büros befinden sich in London, Paris, Madrid, Hongkong, Bombay (Mumbai), Boston, Atlanta und Los Angeles.

Die MITARBEITERZAHL beträgt 770, darunter sind 60 Managing Directors und 340 Investment- und Beratungsexperten.

BETEILIGUNGEN: Unter anderem Deutsche Telekom, Freescale Semiconductor, TeleDanmark, The Nielsen Company, SunGard, Michaels Stores, Travelport, Pinnacle Foods, Equity Office Properties Trust

Stephen SCHWARZMAN verdient durch den Börsengang 677,2 Mill. Dollar. Er hält nach dem IPO einen Anteil von 23 Prozent an Blackstone. Die Beteiligung ist 7,74 Mrd. Dollar wert und damit leicht mehr als Rupert Murdochs Anteile am Medienkonzern News Corp.

Peter PETERSON nimmt durch den Gang an die Börse 1,88 Mrd. Dollar ein und wird weiter vier Prozent an Blackstone halten.

BLACKSTONE-PRÄSIDENT Hamilton James erhält 147,9 Mill. Dollar. Sein Vize, J. Tomlinson, bekommt 22,1 Mill. Dollar. Finanzchef Michael Puglisi 13,4 Mill. Dollar.

2006 verbuchte Blackstone einen Netto-Gewinn von 2,27 Mrd. Dollar.

Die Gruppe kontrolliert INVESTMENTFONDS mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 88 Mrd. Dollar. Die drei größten Arten sind Corporate Private Equity Fonds (33,08 Mrd. Dollar), Immobilienfonds (19,95 Mrd Dollar), Hedge-Fonds (20,03 Mrd. Dollar).

Das EMISSIONSVOLUMEN des Börsengangs beläuft sich auf 4,13 Mrd. Dollar. Insgesamt wird Blackstone mit 33,48 Mrd. Dollar bewertet. Dies entspricht einem Drittel des Börsenwertes der weltgrößten Investmentbank Goldman Sachs und drei Viertel der Kapitalisierung von Lehman Brothers.

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige

Weitere Beiträge aus dem Ressort

Anzeige

Handelsblatt Experten + Meinungen

Handelsblatt-Kommentar

Unfair Value  Artikel in Merkliste

17.07.2008 von Frank Wiebe

Die Banken wollen an den Bilanzierungsregeln drehen. Aber damit würden sie mehr Schaden als Nutzen stiften. Kommentar

Handelsblatt-Kommentar

Erholung oder Absturz?  Artikel in Merkliste

15.07.2008 von Christian Schnell und Ralf Drescher

Der Dax ist zeitweise auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren gefallen. Droht nun der totale Ausverkauf oder gibt es erste Anzeichen für eine Wende zum Guten? Pro und Contra. Kommentar

Handelsblatt Börsenradio 18.07.2008 (Abendausgabe) 

18.07.2008Börsenradio

Dank überraschend positiver Zahlen der Citigroup hat der DAX am Freitag zum dritten Mal in Folge im Plus geschlossen. Der Leitindex ging nach einem verhaltenen Start mit einem Aufschlag von 1,78 Prozent auf 6.382,65 Punkte aus dem Handel. Im Wochenvergleich ergab sich damit ein Plus von 3,73 Prozent. Anhören


Anzeige