BörseMarktberichte
WebNewsDieser Artikel als DruckversionSchlagzeile per E-Mail verschicken
HANDELSBLATT, Freitag, 9. Mai 2008, 18:35 Uhr
Marktbericht Frankfurt

Dax schließt mit über 7 000 Punkten

Schlechte Nachrichten aus der Finanz- und Automobilbranche haben den Anlegern am deutschen Aktienmarkt am Freitag die Stimmung verdorben. Auch der nicht enden wollende Höhenflug des Ölpreises sorgte für trübe Mienen. Als schockierend bezeichnete ein Experte die Zahlen der Dresdner Bank.


 Mehr zum Thema: Aktuelle Marktberichte
Artikel

US-Börsen zwischen guten Abschlüssen und teurem Öl (10.05. 12:19)

Bildergalerie

Welche Dax-Aktien noch Potenzial bieten (09.05. 14:06)

Artikel

Wall Street schließt im Minus (09.05. 22:42)

Zum Special ...



Der Dax verliert am Freitag mehr als ein Prozent. Foto: dpa
Bild vergrößernDer Dax verliert am Freitag mehr als ein Prozent. Foto: dpa

HB FRANKFURT. "Die Serie der Hiobsbotschaften reißt einfach nicht ab", sagte ein Händler. Vor dem Wochenende stieg der Preis für ein Barrel Öl auf über 125 Dollar. Der Dax büßte bis zum Abend knapp ein Prozent auf 7 003 Zähler ein und verlor damit in der abgelaufenen Woche rund 0,6 Prozent. Der Stoxx50 schloss am Freitag 1,4 Prozent niedriger bei 3 228 Zählern.



Auf den Finanzwerten lasteten vor allem die schlechten Zahlen von AIG. Der weltgrößte Versicherer hatte einen Quartalsverlust in Rekordhöhe bekanntgegeben und eine 12,5 Mrd. Dollar schwere Kapitalerhöhung angekündigt. Die AIG-Titel fielen daraufhin an der US-Börse um über acht Prozent.

E.ON AG Eon AG
Chart: E.ON AG Eon AG
Analystenmeinung

Weitere Kursdaten:

American International Group

Für trübe Stimmung in Europa sorgten zudem die detaillierten Ergebnisse der Allianz. Unerwartet hohe Verluste bei der Tochter Dresdner Bank verhagelten dem Münchener Finanzkonzern die Quartalsbilanz. Allianz-Aktien verloren ein Prozent auf 129,05 Euro. Europaweit waren Aktien der Finanzbranche nicht gefragt, im Stoxx50 zählten Titel wie die der Royal Bank of Scotland und von Barclays mit Kursabschlägen von über zwei Prozent zu den größten Verlierern.

Aus der Autobranche kamen schlechte Nachrichten aus Japan. Toyota enttäuschte Anleger mit seinen Geschäftszahlen. Der Nettogewinn des japanischen Konzerns brach um mehr als 25 Prozent ein, und für das Gesamtjahr rechnet der Weltmarktführer erstmals seit sieben Jahren mit einem rückläufigen Nettogewinn. Im Dax verloren die Titel von BMW mit 4,2 Prozent Minus auf 36,12 Euro am stärksten, allerdings drückte ein Dividendenabschlag. Daimler gaben 0,9 Prozent auf 51,71 Euro nach.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Gerüchte treiben Aktien von Eon und Deutscher Telekom


WebNewsDieser Artikel als DruckversionSchlagzeile per E-Mail verschicken
Weitere News und Tools
Weitere News sowie Tools zu dieser Rubrik finden Sie hier

MEHR ARTIKEL AUS DER RUBRIK:

Artikel US-Börsen zwischen guten Abschlüssen und teurem Öl(10.05. 12:19)
Artikel Wall Street schließt im Minus(09.05. 22:42)
Rechner Börsen-Tops und Flops auf einen Blick(07.03. 08:43)
Artikel Handelsblatt bietet eigenes Börsenradio(06.03. 11:43)

Suche im Web:


Seitenanfang


Homepage | Site Map | Hilfe | FAQ | Kontakt | Partnerprogramm | Mediadaten

Abo | Bücher | Veranstaltungen | Webtipps

MARKT-MONITOR


Schwache Industrie - schlechtes Zeichen


Linde enttäuscht die Märkte und schmiert kräftig ab - und das ist ein ganz schlechtes Zeichen für die gesamte Börse.

Von Frank Wiebe

BREAKINGVIEWS
Machtteilung
Die Offerte von EDF für British Energy zeigt, dass die Franzosen ihre Kapazitäten in der Stromerzeugung in Großbritannien ausbauen müssen. Aber EDF braucht Geld für andere Projekte und will keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken schüren. Damit könnte die Tür für Verbündete wie Centrica offen bleiben.
breakingviews
ZERTIFIKATE-NEWS

Börse in Tokio zeigt Stärke

 Alle Videos

DIE FINANZPROFIS

Experten beziehen Stellung zu aktuellen Börsen-Themen
Der heimliche König


Wer in diesen Tagen nach dem smartesten Banker an der Wall Street sucht, hat es schwer. Die Finanzkrise hat die Reputation fast aller Finanzprofis ramponiert. Wenn es in dieser trüben Zeit überhaupt noch einen Glanzpunkt gibt, dann ist es Ihr Vermögensverwalter Blackrock, Mr. Fink. Eine E-Mail an laurence.fink@blackrock.com.

Von Torsten Riecke

UMFRAGE

Eine Studie der Investmentbank Goldman Sachs prognostiziert einen Anstieg des Ölpreises in den kommenden zwei Jahren von derzeit rund 125 auf bis zu 200 Dollar. Was ist Ihre Meinung?

Ja, 200 Dollar sind durchaus realistisch.

Nein, der Ölpreis wird eher fallen und die 200-Dollar-Marke wird bis Ende 2009 nicht erreicht.

 
 Umfrageergebnis
 Umfragearchiv
INTRADAY CHARTS
Dax TecDax DowJones Nasdaq
DAX 30 TOPS+FLOPS
 E.ON 126,700 +0,88%
 Dt. Telekom 11,79 +0,34%
 Fresenius 34,60 +0,29%
 Dt. Börse 98,25 -3,77%
 BMW 36,20 -4,11%
 Linde 91,97 -4,84%
ANALYSTENMEINUNG
Artikel Kunden-Info: Finanzanalysen in den dpa-AFX Diensten
Artikel Kunden-Info: Finanzanalysen in den dpa-AFX Diensten
ArtikelAktienanalysen des Tages
ArtikelPalmöl-Aktien gelten als chancenreich
BEST CLICKED STORIES
Die Leserfavoriten des Tages
» Lage in Birma droht völlig zu eskalieren
» Ryanair-Chef erwartet Pleitewelle bei Fluggesellschaften
» Dax-Ausblick: Hausse vorerst ausgesetzt
» Anleger entdecken Holz
» Die doppelte Außenpolitik
Business Travel
ArtikelProfi-Liga
ArtikelRosicky sagt Teilnahme an der EM ab

 

Das Business Wetter für Europa,
Asien und die USA

Handelsblatt.com
VideoAudioMobilJobsNewsletterForumWeblogShopArchiv / wirtschaftspresse.bizAbo / Leserservice
Aktien im Fokus

Top-Gerüchte, -Fakten und Kursausschläge an der Börse. Täglich neu!
Volle Kontrolle

Kostenloses Depot: So behalten Sie Ihre Aktien stets im Blick.
Rohstoff-Monopoly

Wo die wichtigsten Rohstoffe gefördert werden und wer sie verkauft.
VorschauVorschau

Alle wichtigen Termine für die Wirtschaft im Überblick