Für eine ganze Reihe starker, aber fundamental nicht zu erklärender Kursbewegungen sorgte der große Verfallstag. So sackten die ThyssenKrupp-Aktien vier Prozent ab und hielten damit die rote Laterne im Dax. Am Donnerstag verfielen am Mittag Futures und Optionen auf Indizes, zum Handelsschluss Optionen auf einzelne Aktien. Zu diesen „Hexensabbat“ genannten Terminen versuchen Anleger diejenigen Wertpapiere, auf die sie Derivate halten, in die für sie günstige Richtung zu beeinflussen.
Stark gefragt waren europaweit die Aktien der Fluggesellschaften. Börsianer erklärten dies damit, dass der Ölpreis zeitweise wieder unter 100 Dollar fiel. In Paris stiegen die Papiere von Europas größter Fluggesellschaft Air France-KLM um fast sieben Prozent. Lufthansa-Titel stiegen um mehr als vier Prozent und British-Airways-Aktien um gut drei Prozent.
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Gestützt durch die sehr festen US-Börsen haben die deutschen Aktienindizes am Donnerstag im späten Parketthandel ihre Verluste deutlich verringert. Der L-Dax schloss bei 6352,89 Punkten. Im elektronischen Handel war der Leitindex um 0,65 Prozent auf 6319,99 Punkte gesunken. Der L-MDax beendete das späte Geschäft bei 8245,51 Zählern. Auf Xetra hatte der Index der mittelgroßen Werte um 0,99 Prozent auf 8223,53 Zähler nachgegeben. Der L-TecDax schloss bei 707,81 Zählern, nachdem der Technologie- Index auf der Xetra-Plattform um 0,35 Prozent auf 701,80 Zähler gefallen war.
