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20.05.2008 
Konsortialbanken beauftragt

Börsengang von SMA rückt näher

von Stefanie Schulte

Der Solartechnik-Hersteller beauftragt angeblich drei Konsortialbanken, die die Transaktion begleiten sollen. Doch soll der Börsengang noch vor der Sommerpause über die Bühne gehen, müsste sich die SWA sputen: Bereits in einem Monat werden sich etliche Investoren in den Sommerurlaub verabschieden.

FRANKFURT. Der Börsengang (IPO) des nordhessischen Solartechnikanbieters SMA Technologie AG rückt näher. Das Unternehmen habe bereits Banken ausgewählt, die die Transaktion begleiten sollen, sagten mehrere mit der Situation vertraute Personen am Montag zu Reuters. Die Mandate seien an Citigroup, Commerzbank und die Deutsche Bank gegangen. Die Deutsche Bank und SMA Technologie waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Vergangene Woche hatte eine SMA-Sprecherin gesagt, es würden ständig alle Optionen geprüft, „aber es gibt keine konkreten Pläne für einen Börsengang“. Die Citigroup und die Commerzbank wollten die Informationen nicht kommentieren.

Das Unternehmen aus Niestetal bei Kassel ist eigenen Angaben zufolge der weltweit größte Hersteller von Solar-Wechselrichtern. Diese wandeln den von Solar-Modulen erzeugten Gleichstrom in über das Stromnetz verteilbaren Wechselstrom um. Im vergangenen Jahr erzielte die Gesellschaft mit insgesamt 1 900 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 330 Mill. Euro.

Sollte es tatsächlich noch vor der Sommerpause zum Börsengang kommen, müsste sich SMA sputen. Bereits in einem Monat dürften sich etliche Investoren in den Sommerurlaub verabschieden, so dass eine Platzierung der Aktien in einen ohnehin noch immer unsicheren Umfeld dann noch schwieriger werden würde, heißt es. Erst in der vergangenen Woche hatte der IT-Großhändler Devil seine Börsenpläne verschoben.

Viele Banker rechnen deshalb damit, dass die Mehrzahl der Börsengänge in diesem Jahr erst nach der Sommerpause an den Start gehen werden. Reuters

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