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HANDELSBLATT, Dienstag, 15. April 2008, 18:55 Uhr
Devisen

Immobiliendaten drücken das britische Pfund

Der Euro hat am Dienstag ein neues Rekordhoch zum Pfund erreicht. In der Spitze fiel das Pound Sterling 0,8 Prozent auf 80,64 Pence je Euro. Die britische Währung litt unter Konjunkturzahlen, die weitere Zinssenkungen der Bank of England erwarten lassen.


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FRANKFURT. So sind die Verbraucherpreise im März 2,5 Prozent gestiegen, was unter den Prognosen der Ökonomen lag. Gleichzeitig deutet die monatliche Umfrage des britischen Verbands der Immobiliensachverständigen darauf hin, dass die Flaute am Eigenheimmarkt des Landes ihren bisherigen Tiefpunkt erreicht hat. Seit Dezember hat die britische Zentralbank die Leitzinsen bereits dreimal reduziert. Bis zur Jahresmitte rechnen Volkswirte mit einer weiteren Senkung auf 4,75 Prozent, zum Jahresende sehen sie den Benchmarksatz bei 4,5 Prozent.

Nachdem der Dollar sich zunächst seitwärts zum Euro bewegte, legte er am Nachmittag auf 1,5806 Dollar je Euro zu. Die überraschend starken Daten zu Erzeugerpreisen und zum verarbeitenden Gewerbe in den USA (siehe Anleihen) stützten den Greenback. Händler verringerten als Reaktion auf die Zahlen ihre Wetten, dass die Federal Reserve Bank ihren Benchmarksatz diesen Monat einen halben Prozentpunkt senken wird. Vormittags hatte noch eine hohe Inflationsrate in Frankreich für Rückenwind beim Euro gesorgt.


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Oft sind es die kleinen Meldungen, die den größten Ärger machen. Diese Erfahrung könnte Ihnen, lieber Marcel Rohner, bald in den USA blühen. Vergangene Woche sorgte zunächst die Nachricht für Aufregung, einer Ihrer leitenden Angestellten, der UBS-Banker Martin Liechti, sei von amerikanischen Steuerfahndern festgesetzt und vernommen worden. Eine E-Mail an marcel.rohner@ubs.com.

Torsten Riecke

UMFRAGE

Eine Studie der Investmentbank Goldman Sachs prognostiziert einen Anstieg des Ölpreises in den kommenden zwei Jahren von derzeit rund 125 auf bis zu 200 Dollar. Was ist Ihre Meinung?

Ja, 200 Dollar sind durchaus realistisch.

Nein, der Ölpreis wird eher fallen und die 200-Dollar-Marke wird bis Ende 2009 nicht erreicht.

 
 Umfrageergebnis
 Umfragearchiv
INTRADAY CHARTS
Dax TecDax DowJones Nasdaq
DAX 30 TOPS+FLOPS
 Continental 82,45 +4,10%
 Henkel 30,63 +3,58%
 TUI 18,04 +2,59%
 E.ON 130,55 -0,46%
 Commerzbank 22,61 -4,60%
 Dt. Telekom 11,21 -5,96%
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