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13.05.2008 
Devisen

Euro gerät gegenüber Dollar unter Druck

Nach den Kursanstiegen der vergangenen Tage hat der Euro am Dienstag gegenüber dem US-Dollar wieder an Wert verloren. Der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung sank 0,6 Prozent auf 1,5457 Dollar. Der Dollar erhielt dabei zum einen Auftrieb von der Konjunkturseite.

FRANKFURT. Die US-Einzelhandelsumsätze ohne Autos waren im April stärker gestiegen als erwartet (siehe Anleihen). Zum anderen profitierte die US-Währung von der Einschätzung von Händlern, dass die USA wegen der Inflation die Phase der Zinssenkungen beenden werden. Sandra Pianalto, die Präsidentin der Fed Cleveland, hatte die Inflation als „Hauptgefahr“ für die US-Wirtschaft bezeichnet.

Die Inflation macht auch dem Euro-Anwärter Slowakei zu schaffen. Sie stieg im April auf 4,3 Prozent, das ist der höchste Wert seit 17 Monaten. So nimmt der Druck auf die Regierung zu, den Euro zu einem hohen Umtauschkurs einzuführen, um die Inflation abzubremsen. Der Euro gewann 0,2 Prozent auf 31,74 slowakische Kronen.

Zum britischen Pfund legte die Gemeinschaftswährung leicht zu auf 79,517 Pence. Spekulationen auf mögliche Zinssenkungen der Bank of England belasteten das Pfund, nachdem der RICS-Häuserpreissaldo für den Londoner Immobilienmarkt den umfassendsten Preisrückgang seit Beginn der Datenerhebung 1994 belegte.

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