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21.04.2008 
Rohstoffe

Ölpreis steigt und steigt

Der US-Ölpreis hat sich am Montag nach einer neuen Rekordjagd zum Wochenschluss knapp unter seinem Höchstpreis gehalten. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete im asiatischen Handel 116,71 US-Dollar und damit zwei Cent mehr als im späten Freitagshandel.

Ölfeld in Saudi-Arabien. Foto: apLupe

Ölfeld in Saudi-Arabien. Foto: ap

HB SINGAPUR. Zum Wochenschluss erreichte der WTI-Preis zeitweise ein Rekordhoch knapp unter 117 Dollar. Experten begründeten den neuen Rekordsprung beim Ölpreis mit den jüngsten Aussagen führender Vertreter der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec). So sah beispielsweise der Präsident des Ölkartells, Chakib Khelil, erneut keine Notwendigkeit, die Fördermengen wegen der Rekordpreise an den Ölmärkten schnell zu erhöhen.

Außerdem hatte der Staatspräsident des führenden Opec-Mitgliedsstaates Iran, Mahmud Ahmadinedschad, die Ölpreise am Wochenende auf der offiziellen Internetseite der Regierung als immer noch zu niedrig bezeichnet.

Nach den jüngsten Kommentaren von führenden Vertretern der Opec sehen Experten vorerst kein Ende der Rekordjagd an den Ölmärkten. „Nach den jüngsten Aussagen können die Ölpreise durchaus weiter nach oben springen“, sagte beispielsweise der Direktor des weltweiten Energieinformationsdienstes „Platts“, Dave Ernsberger.

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