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03.08.2007 
Deutscher Wirtschaftsbuchpreis

Die Liste der Besten

von Christoph Moss

Zehn Titel haben es geschafft. Sie stehen auf der Shortlist zum Deutschen Wirtschaftsbuchpreis. Eines dieser Bücher wird auf der Frankfurter Buchmesse die begehrte Auszeichnung erhalten. Das Motto des Preises: „Wirtschaft verstehen“.

Zehn Titel haben es geschafft. Foto: ArchivLupe

Zehn Titel haben es geschafft. Foto: Archiv

DÜSSELDORF. Das Handelsblatt, die Strategieberatung Booz Allen Hamilton und die Frankfurter Buchmesse vergeben in diesem Jahr zum ersten Mal den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis. „Wirtschaft verstehen“ heißt das Motto für die neu geschaffene Auszeichnung. Sie wird am 11. Oktober im Rahmen einer festlichen Veranstaltung auf der Frankfurter Buchmesse verliehen.

Mehr als 80 Titel wurden in den vergangenen Monaten eingereicht – eine bemerkenswert hohe Zahl für einen neu geschaffenen Buchpreis. Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, ist zuversichtlich, dass sich der Preis durchsetzen wird. „Autoren, denen es gelingt, ökonomische Themen verständlich zu vermitteln, leisten einen wichtigen Beitrag zur Orientierung in der globalisierten Welt“, sagt Boos. „Der Deutsche Wirtschaftsbuchpreis würdigt diese Bemühungen und wird dadurch wertvolle neue Impulse geben.“ Der Preis soll deutschsprachige Wirtschaftsliteratur fördern. Er ist mit 10 000 Euro dotiert.

„Gerade in einem Land wie Deutschland, das stark von seiner wirtschaftlichen Leistungskraft lebt, ist das Verständnis für wirtschaftliche Belange unterentwickelt“, sagt Bernd Ziesemer, Chefredakteur des Handelsblatts. „Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, dass sich das ändert.“

Die Initiatoren wollen vor allem die Bedeutung des Wirtschaftsbuchs bei der Vermittlung ökonomischer Zusammenhänge unterstreichen. Der Deutsche Wirtschaftsbuchpreis solle Autoren fördern und zu neuen Ideen motivieren, sagt Klaus-Peter Gushurst, Senior Vice President bei Booz Allen Hamilton.

Die Redaktion des Handelsblatts hat in den vergangenen Wochen alle eingesandten Titel gesichtet. Die besten zehn Bücher haben nun den Sprung auf die Shortlist geschafft. Daraus wird eine prominent besetzte, neunköpfige Jury den Gewinner des Deutschen Wirtschaftsbuchpreises ermitteln.

Von heute an bis zur Verleihung des Preises wird das Handelsblatt jeweils freitags die Einzeltitel der Shortlist vorstellen und rezensieren. Autoren der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten haben die Bücher intensiv gelesen.

Sie werden die Werke in alphabetischer Reihenfolge der Autorennamen vorstellen. Den Auftakt macht heute Claudia Schumacher. Sie präsentiert Thomas Apoltes Buch „Wohlstand durch Globalisierung – Warum wir offene Grenzen brauchen“. In der kommenden Woche schreibt dann Jörg Hackhausen über Ivan T. Berends Buch „Markt und Wirtschaft“.


Die Jury:
  • Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, Frankfurt
  • Prof. Dr. Wolfgang Gerke, Präsident des Bayerischen Finanzzentrums e.V., München
  • Dr. Klaus-Peter Gushurst, Senior Vice President Booz Allen Hamilton GmbH, München
  • Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Köln
  • Dr. Christoph Moss, Leiter der Georg von Holtzbrinck-Schule, Düsseldorf
  • Klaus-Peter Müller, Sprecher des Vorstands Commerzbank AG, Frankfurt
  • Uli Veigel, CEO Grey Global Group Germany, Düsseldorf
  • Manfred Wennemer, Vorstandsvorsitzender Continental AG, Hannover
  • Vorsitz: Bernd Ziesemer, Chefredakteur Handelsblatt, Düsseldorf
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