Hilfe für das Projekt holte er sich bei seinen LSE-Kommilitonen Jan Bucher und Dev Sangani. Der 24-jährige Bucher ist Präsident der LSE Private Equity Society und koordiniert das 36 Mann starke Helferteam. Er ist zuständig dafür, dass die Mappen sortiert, Namensschildchen da, Plakate aufgehängt und alle wichtigen Universitäten eingeladen sind. „Die AIC ist einzigartig in Europa. In Harvard gibt es eine ähnliche Veranstaltung. Aber die ist winzig im Vergleich zu uns“, freut sich der LSE-Student, der in Deutschland bereits eine Ausbildung zum Bankkaufmann gemacht hat. Der große Vorteil der Londoner: „Hier können die Referenten einfach ein Taxi die Straße runter nehmen“, sagt Bucher.
17-Stunden-Tage hat Bucher dafür gern in Kauf genommen. Er mag die Herausforderung, den Druck und das klare Ziel vor Augen. Auch privat: Sein großes Hobby ist die Politik. Neben dem Studium engagiert sich der Paderborner in seiner Heimat und sitzt im NRW-Landesvorstand der Jungen Union.
„Ein solches Event öffnet einem natürlich viele Türen“, sagt Sangani. Der gebürtige Londoner ist mit 20 Jahren der jüngste der drei Organisatoren und wollte eigentlich lieber Mathe und Physik studieren. Seinen Schritt an die LSE hat er jedoch nicht bereut: „Ich mag es, wie man Mathematik als Werkzeug verwenden kann, um die Welt um uns herum zu modellieren“, erzählt er und nestelt an seinem Kapuzenpulli.
Sangani und Bucher werden auch 2009 wieder eine alternative Investoren-Konferenz organisieren – allerdings ohne Stotz. Der hat den Einstieg in die Branche bereits geschafft: Wenn er im Sommer seinen Bachelor of Economics hat, wird er bei Goldman Sachs für den größten Hedge-Fonds aller Zeiten arbeiten. Der Vertrag ist schon unterschrieben.
