Der frühere Post-Vorstandschef Klaus Zumwinkel erhält nach seinem Rücktritt im Zuge der Steueraffäre keine Abfindung und auch kein weiteres Gehalt. Der verfrühte Abgang im Zuge der Fahndung nach Steuerbetrügern kommt den 64-Jährigen teuer zu stehen.
In der vergangenen Woche war die Villa von Klaus Zumwinkel von der Bochumer Staatsanwaltschaft durchsucht worden. Foto: dpa
HB BONN. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur dpa am Dienstag aus der Konzernzentrale in Bonn. Eine Abfindung habe gar nicht zur Debatte gestanden, da Zumwinkels Vertrag ohnehin bald - im November - ausgelaufen wäre. Mit seiner eigenen Entscheidung, sein Amt vorzeitig niederzulegen, verzichte Zumwinkel auch auf die restlichen Bezüge aus dem Vertrag. Das wären schätzungsweise deutlich mehr als eine Million Euro gewesen.
