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26.02.2008 
Lydia Schrempp nimmt Abfindungsangebot an

Das „Hexle“ räumt bei Daimler das Feld

von Martin Buchenau

Ihre Karriere hat im Daimler-Konzern viele Gemüter erregt. Jetzt hat Lydia Schrempp nachgegeben. Die Ehefrau von Ex-Daimler-Chef Jürgen Schrempp hat einen Aufhebungsvertrag unterschrieben und verlässt das Unternehmen. Ehemann Schrempp sorgte bei seinem Ausscheiden im Sommer 2005 dafür, dass sein Gattin gut versorgt ist.

Jürgen Schrempp mit Ehefrau Lydia bei einer Daimler-Hauptversammlung 2006. Foto: dpaLupe

Jürgen Schrempp mit Ehefrau Lydia bei einer Daimler-Hauptversammlung 2006. Foto: dpa

STUTTGART. Als Jürgen Schrempp das Unternehmen verließ, sorgte er dafür, dass seine Ehefrau im Unternehmensbüro, auf das er selbst zeitlebens im Hause Daimler Anspruch hat, als seine Büroleiterin arbeitete. Ihr Gehalt schätzen Insider auf rund 200 000 Euro.

Nach dem Ausscheiden Jürgen Schrempps wollte sich der Konzern auch von dessen Ehefrau trennen. Sie soll aber alle Angebote, etwa den Wechsel in eine andere Landeszentrale, abgelehnt haben. Über die Modalitäten des aktuellen Aufhebungsvertrags vereinbarten die Parteien Stillschweigen. Sie kommt aber in den Genuss des von Daimler-Chef Dieter Zetsche aufgelegten Abfindungsprogramms im Rahmen des neuen Managementmodells. Nach dieser Formel stehen Lydia Schrempp 31 Monatsgehälter zu und damit wohl um die 600 000 Euro.

Sie gehört, damals unter ihrem Mädchennamen Deininger, dem Unternehmen seit 1989 an. Sie beginnt ihre Laufbahn bei der Dornier Luftfahrt GmbH. Nach Gründung der Dasa arbeitet sie von 1990 bis 1995 im Marketingbereich und im Ressort des damaligen Dasa-Chefs Jürgen Schrempp.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Die Liaison am Arbeitsplatz sorgte schon früh für böses Blut im Konzern

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