0 Bewertungen
21.01.2008 
Keine VW-Vertreter entsendet

Hück auch Betriebsratsvorsitzender der Porsche-Holding

Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück ist jetzt auch Vorsitzender des Betriebsrates der Porsche Automobil Holding SE. Wie der Sportwagenhersteller mitteilte, sei Hück auf der konstituierenden Sitzung gewählt worden. VW-Betriebsräte gingen dagegen leer aus.

Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück. Foto: dpaLupe

Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück. Foto: dpa

HB FRANKFURT. Insgesamt gehören dem Betriebsrat der Porsche Automobil Holding SE 20 Mitglieder an, von denen 15 die Porsche AG und deren deutsche Tochtergesellschaften vertreten. Wie ein Sprecher mitteilte, seien keine Betriebsräte von VW darunter.

"VW ist momentan kein Teilkonzern, sondern eine Beteiligung von Porsche", sagte er. Solange die Beteiligung nicht über 50 Prozent liege - derzeit hält Porsche 31 Prozent - gebe es keine gesetzliche Verpflichtung, Vertreter von VW in den Betriebsrat zu entsenden.

In einem Streit um Mitbestimmung zwischen den Betriebsräten von VW und dem Großaktionär Porsche soll am 14. Februar vor dem Arbeitsgericht Stuttgart verhandelt werden. Der VW -Betriebsrat sieht sich durch eine Mitbestimmungsvereinbarung bei der Gründung der Holdinggesellschaft Porsche SE in seinen Rechten beschnitten und hatte dagegen geklagt.

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige

Weitere Beiträge aus dem Ressort

Handelsblatt Experten + Meinungen

Handelsblatt-Kommentar

Ein Armutszeugnis  Artikel in Merkliste

25.07.2008 von Joachim Hofer

Wieder einmal weiß sich Infineon nicht anders zu helfen als Stellen zu streichen. 3 000 Jobs fallen in den nächsten Monaten weg, das ist jeder zehnte Arbeitsplatz in Europas zweitgrößtem Chipkonzern. Dass Infineon schon wieder auf das primitivste Mittel der Kostensenkung zurückgreift, ist ein Armutszeugnis. Kommentar

Handelsblatt-Kommentar

Ein klarer Fehlpass  Artikel in Merkliste

25.07.2008 von Thomas Knüwer

Jeder hat ein Recht, die Fussball-Bundesliga vor 20 Uhr frei zu empfangen. So hat es das deutsche Kartellamt entschieden. Zuschauer müssten selbst entscheiden können, wann Sie Fussball sehen möchte, findet dagegen Handelsblatt-Autor Thomas Knüwer. Die beschlossene Regelung sei "krude und unzeitgemäß". Kommentar

weiterHandelsblatt Quiz

Wissenstest: Wie China-tauglich sind sie?

Los geht's!Geschäftsbeziehungen nach China werden immer wichtiger. Dabei muss man allerdings einiges beachten. Denn was in Deutschland normal ist kann in China ...
Testen Sie Ihr Wissen in unserem China-Quiz!
Anzeige