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30.03.2007 

Menschen wie Schwarthoff sind für Business Schools ein Markt und ein Problem, galt es doch lange als unmöglich, ein (Vollzeit-)MBA-Programm in ein Teilzeit-Programm umzutopfen. Heute sind praktisch alle führenden Business Schools in Europa und den USA der Marktnachfrage gefolgt und bieten auch Part-time-Programme an. Nur die Harvard Business School, lange Jahre der Inbegriff der Business School schlechthin, weigert sich bis heute, ein Executive MBA-Programm auf den Markt zu bringen.

"Viele Professoren hier glaubten nicht, dass es möglich ist, die Erfahrungen eines (Vollzeit-)MBA in einem Executive-Programm zu machen, und wollten deshalb keinen Executive MBA. Aber auf diesem Markt kann man gutes Geld verdienen. Also haben wir es dann doch gemacht", sagt ein Vertreter einer der Top-Business Schools in Europa, der sich mit einer solchen Aussage dann doch lieber nicht namentlich zitiert sehen möchte.

Erfahrung ist das Stichwort, geht es bei einem MBA doch genauso um die Vermittlung von Managementwissen wie um einen persönlichen Transformationsprozess. Doch der braucht Zeit und Gelegenheit, von und mit anderen zu lernen. Fällt die weg, ist der MBA nur noch die Hälfte wert.

"Die Inhalte sind nicht das Problem", sagt der Business School-Vertreter. "Da gibt es praktisch keinen Unterschied zwischen Vollzeit- und Teilzeit-MBA. Finance, Marketing, Strategy - das ist überall ähnlich."

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