Sie sollten dann vor allem zuhören können, bei Untergebenen, Kollegen, Kunden, früheren und aktuellen Vorgesetzten.Das seien die wichtigsten Quellen für Infos und Ratschläge. Wer meint, schon beim Antritt alles wissen und entscheiden zu können, der irre.
Und: Es geht heute nicht mehr darum, wie schnell ein neuer Manager greifbare Ergebnisse vorzeigt. Sondern ob er ausgeprägte Fähigkeiten und eine wirkungsvolle Art an den Tag legt, Teams zu Höchstleistungen zu bringen. Es gehe immer mehr um Steuerung und Motivation von Gruppen, da die Arbeit immer weniger von Individuen, sondern von Teams erledigt wird, schreibt Stein. Daher sei es ineffizient, sich aufs Management von Beziehungen zu einzelnen Mitarbeitern zu konzentrieren.
Der Manager als Gruppenpsychologe? Aus Sicht Steins ist es für die Produktivität entscheidend, ob es Managern gelingt, in Teams eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen. Je stärker die Teammitglieder einander vertrauen, desto höher ist der Output an Entscheidungen, und desto weniger Anleitung brauchen sie bei der Arbeit, beobachtet Stein. Das heißt: Manager müssen ihre Leute auf gemeinsame Ziele einschwören, deren Rollen klar definieren und vor allem: Sie müssen die Konflikte innerhalb einer Gruppe erkennen und lösen.
