Es sind vor allem die älteren Kunden ab 55 Jahren, die bereit sind, für umweltfreundliche Produkte ein paar Dollar mehr auszugeben, zeigt die Studie. Zum einen würde diese Zielgruppe über das nötige höhere Einkommen verfügen, vermuten die Marktforscher, zum anderen hätte sie auch die Zeit, die nachhaltigen Angebote ausfindig zu machen.
Die großen Unternehmen haben den Trend inzwischen erkannt und gehandelt: 85 Prozent der führenden US- Konsumengüterhersteller können Nachhaltigkeitsprogramme vorweisen, heißt es bei Iri.
Dabei gebe es fünf Kernbereiche: Bioprodukte, die entweder der eigenen Gesundheit oder der Umwelt guttun. Der Konzern L’Oreal hat diesen Bereich etwa durch den Zukauf von „The Body Shop“ gefördert. Auch umweltfreundliche Produkte unter den Wasch- und Reinigungsmitteln verzeichnen zweistellige Wachstumsraten. Und: Sogenannte Fair-Trade-Produkte, die auf gerechte Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter und Lieferanten abstellen, sowie Produkte, die in einer umweltfreundlichen Verpackung stecken, boomen. Als fünfter Kernbereich gilt nachhaltiges Marketing – hier grassiere allerdings ein großes Misstrauen der Verbraucher gegenüber vollmundigen Werbeaussagen.
