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HANDELSBLATT, Dienstag, 11. Dezember 2007, 09:00 Uhr
Business-Wissen

Cash is king

Von Bert Fröndhoff

Strategische Investoren haben derzeit bei Übernahmen wieder bessere Chancen, weil Finanzinvestoren in der Kreditklemme stecken. Warum sie geplante Übernahmen besser bar aus der Kasse finanzieren sollten, zeigt eine neue Studie von KPMG und der University of Chicago.


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Nur Bares ist Wahres. Foto: ap
Bild vergrößernNur Bares ist Wahres. Foto: ap

DÜSSELDORF. Die Zeichen sind deutlich: Auf dem weltweiten Markt für Übernahmen und Fusionen tummeln sich wieder verstärkt strategische Investoren. Denn die Chancen von Industriekonzernen bei Zukäufen sind gestiegen, seit die Finanzinvestoren in der Kreditklemme stecken und sich beim Bieterwettkampf um Unternehmen eher zurückhalten. Die Kassen vieler Industrieunternehmen sind immer noch gut gefüllt.

Wenn Firmen sich für einen Zukauf entscheiden, sollten sie dies am besten mit Geld aus der Kasse finanzieren. Denn bar bezahlte Übernahmen sind im Durchschnitt wesentlicher erfolgreicher also solche, die mit mit Aktien oder gemischt finanziert werden.

Das zeigte eine aktuelle Untersuchung der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG und der Graduate School of Business der University of Chicago. Die Wissenschaftler analysierten 510 Übernahmen und Fusionen der Jahre 2000 bis 2004: zum einen auf die Finanzierungstruktur und zum anderen auf die Wertentwicklung der kombinierten Firmen nach der Fusion. Die Autoren hielten eine Transaktion für erfolgreich, wenn der Aktienkurs nach einem oder zwei Jahren stärker gestiegen war als der vergleichbarer Unternehmen.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Was das KGV über den Erfolg einer Fusion aussagt


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