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HANDELSBLATT, Dienstag, 15. Januar 2008, 16:18 Uhr

Amerikaner stehen auf Bio

Von Catrin Bialek

Die Deutschen sind längst im Nachhaltigkeitsfieber und achten beim Einkauf auf biologische Qualität. Doch auch bei den amerikanischen Konsumenten ist Umweltschutz, Öko und Fair Trade angesagt, zeigt eine neue Untersuchung in den USA.


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DÜSSELDORF. Es ist noch nicht lange her, als sich kaum ein Konsument ernsthaft dafür interessierte, woher die Produkte in den Regalen der Einzelhändler stammten, unter welchen Arbeitsbedingungen sie produziert wurden und welchen Beitrag die Hersteller allgemein zum Umweltschutz beitrugen. Hauptsache, die Ware war günstig – Geiz war geil und regierte die Konsumentenwelt.

Das hat sich gründlich geändert. Heutzutage verlangen Verbraucher mehr als nur qualitativ hochwertige Produkte oder Dienstleistungen zu einem annehmbaren Preis-Leistungs-Verhältnis. Nachhaltigkeit ist das Stichwort der Stunde – und das spiegelt sich auch in den Strategien vieler Firmen wider.

Zurecht, wie aktuelle Untersuchungen zeigen. Dass Deutschland im Bio-Fieber ist, ist ja mittlerweile weithin bekannt. Doch selbst die Amerikaner springen auf den Nachhaltigkeitszug auf, wie eine Studie des US-Marktforschungsunternehmens Iri unter 22000 US-Konsumenten zeigt. Für fast die Hälfte ist mindestens ein Nachhaltigkeitskriterium beim Kauf einer Marke eine relevante Entscheidungsgröße.

Zu den Kriterien zählen: biologische Herstellung, umweltschonende Verpackung, umweltschonendes Produkt und ob der Hersteller fair mit Angestellten und Lieferanten umgeht. Für 20 Prozent der Befragten spielte sogar jedes dieser Kriterien eine Rolle.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Warum vor allem Senioren umweltfreundliche Produkte kaufen


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