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HANDELSBLATT, Donnerstag, 10. April 2008, 22:05 Uhr
US-Notenbankchef

Bernanke erwartet keine neue Weltwirtschaftskrise

Nacht Ansicht von US-Notenbankchef Ben Bernanke ist die aktuelle konjunkturelle Abkühlung in den USA nicht mit dem massiven Abschwung im Vorfeld der Weltwirtschaftskrise in den 1930er-Jahren vergleichbar. Zudem erklärte er, wie der krisenanfälligen US-Finanzindustrie wieder auf die Beine geholfen werden könnte.


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US-Notenbankchef Ben Bernanke glaubt nicht an einen Totalzusammenbruch der US-Wirtschaft. Foto: Reuters
Bild vergrößernUS-Notenbankchef Ben Bernanke glaubt nicht an einen Totalzusammenbruch der US-Wirtschaft. Foto: Reuters

HB RICHMOND. Zu jener Zeit hätten Zentralbanken Zusammenbrüche von Geldinstituten, Preisverfall sowie das Schrumpfen der Geldmenge zugelassen, sagte der Fed-Chef am Donnerstag. Dies habe zu einer langanhaltenden Rezession geführt. „Wir haben unsere Lektionen daraus gelernt“, betonte Bernanke. Die Fed stelle nun sicher, dass die gute Funktionsfähigkeit des Finanzsystems erhalten bleibe. Das krisenanfällige Modell der US-Finanzindustrie sei an mehreren Schlüsselstellen zusammengebrochen, könne aber durch besseres Risikomanagement, eine größere Transparenz und eine bessere Abstimmung der Aufsichtsbehörden repariert werden.

Nach Ansicht von Finanzminister Henry aulson hat die Kreditkrise die US-Wirtschaft bereits deutlich in Mitleidenschaft gezogen. Vom Immobilien- und Finanzsektor gingen zudem weiterhin Gefahren für die Realwirtschaft aus, sagte Paulson. Das von der Regierung beschlossene Konjunkturpaket werde jedoch eine spürbare Wirkung entfalten.


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