Konjunktur + ÖkonomieÖkonomieRankings
WebNewsDieser Artikel als DruckversionSchlagzeile per E-Mail verschickenIhre Meinung zum Artikel
HANDELSBLATT, Montag, 24. September 2007, 07:15 Uhr
Handelsblatt Ranking Volkswirtschaftslehre (VWL)

Zur Interpretation des Handelsblatt-Rankings


Ein Jahr nach seiner Einführung wird das VWL-Ranking des Handelsblatts innerhalb der Profession sehr stark beachtet. Viele positive Reaktionen bestätigen das Handelsblatt, sein Engagement bei der Evaluation ökonomischer Forschung fortzusetzen. Aber die Nutzer des Rankings sollten sich auch über die Grenzen der Studie bewusst sein.


 Mehr zum Thema: VWL-Ranking
Artikel

Korrekturen am VWL-Ranking (28.02. 12:12)

Exklusivmeldung

Beste VWL-Uni: Zürich hängt alle ab (01.10. 17:35)

Artikel

Blaupause für eine German School of Economics (01.10. 10:07)

Zum Special ...


Exakt 1 168 Einzelforscher und 10 421 Aufsätze – die Datenbank, die Grundlage für das Handelsblatt-Ökonomenranking ist, hat eine beachtliche Größe erreicht.

Seit ihrer ersten Veröffentlichung vor einem Jahr wird die Handelsblatt-Studie in der ökonomischen Profession stark beachtet und ist weithin akzeptiert. „Das Ranking wurde innerhalb kürzester Zeit zum Fokalpunkt unter deutschsprachigen Ökonomen“, so Martin Kolmar, Professor an der Universität St. Gallen.


»  Neue Trends in VWL und BWL – der Ökonomie-Newsletter bringt sie einmal pro Woche auf den neuesten Stand


Bei Berufungsentscheidungen spielen die „Handelsblatt-Punkte“ der Bewerber inzwischen eine Rolle. Die VWL-Fakultät in Hannover orientiert sich bei ihrer internen Leistungsevaluation am Handelsblatt-Ranking; die Mannheimer Volkswirte diskutieren, es zur Grundlage für leistungsorientierte Zuschläge zu machen. Ausländische Volkswirte geben bei Bewerbungen immer häufiger ihre Handelsblatt-Punktzahl an, berichten Professoren.

Friedrich Schneider, Präsident des Vereins für Socialpolitik, lobt die Untersuchung als „enorm wichtig“: „Ich bin dem Handelsblatt für diese Studie ausgesprochen dankbar. Das Ranking ist anders als die meisten anderen sehr gut gemacht und orientiert sich an den Standards unserer Profession.“ Bereits 2006 hatte CES-Ifo-Chef Hans-Werner Sinn das Ranking als „außerordentlich nützlich“ bezeichnet.

Das Handelsblatt fühlt sich durch die positiven Reaktionen bestätigt, sein Engagement bei der Evaluation ökonomischer Forschung fortzusetzen. Objektive Maßstäbe für die Güte der Forschungsleistung von Einzelpersonen und Fakultäten tragen dazu bei, den Qualitätswettbewerb in der Wissenschaft zu stärken.

Bei der Interpretation der Ergebnisse des Rankings sollten sich die Nutzer allerdings bewusst sein, dass es bei der Aggregation und Gewichtung von individuellen Forschungsleistungen nicht die eine perfekte Methode gibt, die allen Einzelfällen genau gerecht wird. So hat zum Beispiel die Auswahl und Gewichtung der Zeitschriften, bei der man mit guten Argumenten unterschiedliche Entscheidungen rechtfertigen kann, in Einzelfällen merkliche Auswirkungen auf das Abschneiden eines Forschers. Auch die Frage, ob man das Lebenswerk eines Wissenschaftlers betrachtet, seine Publikationen in den vergangenen Jahren oder seine Produktivität pro Jahr, ist für das relative Abschneiden nicht unerheblich.

So wie ein gutes ökonomisches Modell kein Eins-zu-eins-Abbild der Wirklichkeit ist, aber gerade dadurch bestimmte Sachverhalte klar erkennbar macht, erhebt das Handelsblatt-Ranking den Anspruch, die Forschungsleistung der Ökonomen verlässlich abzubilden, ohne aber jedem Einzelfall exakt gerecht werden zu können.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Das Grundprinzip des Rankings


WebNewsDieser Artikel als DruckversionSchlagzeile per E-Mail verschickenIhre Meinung zum Artikel
Weitere News und Tools
Weitere News sowie Tools zu dieser Rubrik finden Sie hier
ForumFORUM - diskutieren Sie mitalle Foren
 

MEHR ARTIKEL AUS DER RUBRIK:

Exklusivmeldung Beste VWL-Uni: Zürich hängt alle ab(01.10. 17:35)
Artikel Blaupause für eine German School of Economics(01.10. 10:07)
Artikel VWL-Fakultäten: Gefesselt, zersplittert (01.10. 08:00)
Exklusivmeldung Wer Deutschlands Top-Ökonomen sind(24.09. 07:15)
Artikel FAQs zum Handelsblatt-Ranking VWL(24.09. 20:04)

Suche im Web:


Seitenanfang


Homepage | Site Map | Hilfe | FAQ | Kontakt | Partnerprogramm | Mediadaten

Abo | Bücher | Veranstaltungen | Webtipps

WEBLOGS
Blog  In Mannheim und anderswo
Hans Peter Grüner

Mannheim plant die Umwandlung eines innerstädtischen Bahngeländes in ein Dienstleistungzentrum.
Klicken Sie hier! alle Weblogs
TOP-FORSCHER / -FAKULTÄTEN
Alles zum Handelsblatt-Ranking VWL
Wer sind Deutschlands beste Ökonomen? Das Handelsblatt-Ranking VWL klärt auf.
TOP-DOWNLOADS
Exklusivmeldung  Hot Papers in VWL und BWL
Was passiert, wenn sich die globalen Ungleichgewichte entladen? Wie sieht die Geschichte der Finanzkrisen aus? Und wie wichtig sind Geschlechterunterschiede bei privaten Anlageentscheidungen? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt von wissenschaftlichen Arbeiten, die derzeit im Internet besonders häufig heruntergeladen werden.
KLICKSTATISTIKEN
Die "Wissenswert"-Top-20
Welche ökonomischen Studien haben die Handelsblatt.com-Leser besonders bewegt? Plus: 10 Untersuchungen, die mehr Aufmerksamkeit verdient haben.
» zur Liste der 20 am häufigsten angeklickten "Wissenswert"-Artikel

Handelsblatt.com
VideoAudioMobilJobsNewsletterForumWeblogShopArchiv / wirtschaftspresse.bizAbo / Leserservice
Update 2008

Ranking: Die besten deutschen Ökonmen im Ausland
Top-Fakultäten

Interaktive Grafik: Die besten Adressen für VWL.
Indikator

Wie sich die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal entwickelt.
VorschauVorschau

Alle wichtigen Termine für die Wirtschaft im Überblick