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29.06.2007 
Ökonomische Download-Charts

Hot Papers 2. Junihälfte 2007

von Olaf Storbeck

Neuere, besonders häufig im Internet heruntergeladene Forschungsarbeiten aus den Fachbereichen Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft und Finance

Volkswirtschaft

"Historic Turning Points in Real Estate" von Robert Shiller (Juni 2007) – Wann platzen Spekulationsblasen auf Immobilienmärkten? Diese für die US-Wirtschaft derzeit hochbrisante Frage untersucht der berühmte Yale-Professor Robert Shiller anhand historischer Daten.


»  Neue Trends in VWL und BWL – der Ökonomie-Newsletter bringt sie einmal pro Woche auf den neuesten Stand


"Virtual Worlds, Virtual Economies, Virtual Institutions" von David Bray und Benn Konsynski (Mai 2007) - Im Internet sind in Online-Gemeinschaften wie „Second Life“ künstliche Volkswirtschaften entstanden. Die beiden Autoren diskutieren, was Volkswirte in diesen virtuellen Welten lernen können.

Finance

"The Volatility Effect: Lower Risk without Lower Return" von David Blitz und Pim van Vliet (April 2007) - Investoren in Europa, den USA und Japan bezahlen für risikoreiche Aktien zu viel Geld, lautet die These dieser beiden Forscher. Sie zeigen in einer detaillierten empirischen Analyse: Wertpapiere mit niedriger Volatilität werfen größere risikobereinigte Erträge ab.

"Is There Life After Loss of Analyst Coverage?" - von Ajay Khorana, Simona Mola und P. Raghavendra Rau (Juni 2007)- Coverage durch Analysten ist für börsennotierte Unternehmen überlebenswichtig, so die These der Studie. Firmen, von denen sich Analysten abwenden, steuern mit höherer Wahrscheinlichkeit auf eine Krise zu als sonst vergleichbare Unternehmen.

Betriebswirtschaft

"Does the Stock Market Fully Value Intangibles? Employee Satisfaction and Equity Prices"von Alex Edmans (Juni 2007) - Firmen mit überdurchschnittlich zufriedenen Mitarbeitern sind langfristig deutlich profitabler als andere Unternehmen, zeigt diese Studie.

"Fight or Flight: Managing Stigma in Executive Careers" von Matthew Semadeni u.a. (Mai 2007) - Top-Manager, deren Unternehmen in eine Krise gerät, sollten sich frühzeitig nach einem neuen Job umsehen. Halten sie ihrer Firma bis zum bitteren Ende die Treue, leiden ihre Karriereperspektiven.

Quelle: SSRN.com.
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