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04.11.2007 
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Hot Papers November 2007

Neuere, besonders häufig im Internet heruntergeladene Forschungsarbeiten aus den Fachbereichen Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft und Finance

Volkswirtschaft

"Macroeconomic Modeling for Monetary Policy Evaluation" von Jordi Gali und Mark Gertler (Oktober 2007) – Ein Übersichtsartikel, der die besonderen Eigenschaften der neuesten makroökonomischen Modelle beschreibt und deren Bedeutung für die Geldpolitik erläutert


»  Neue Trends in VWL und BWL – der Ökonomie-Newsletter bringt sie einmal pro Woche auf den neuesten Stand


"Is The ,Surge’ Working? Some New Facts" von Michael Greenstone (September 2007) ) - Mit statistischer Datenanalyse, etwa von Toten und Verletzten, vor allem aber anhand von Finanzmarktdaten leitet der Autor ein Urteil darüber ab, ob die jüngste Offensive der USA im Irak positive Ergebnisse gebracht hat. .

Finance

"Low Interest Rates and High Asset Prices: An Interpretation in Terms of Changing Popular Economic Models" von Robert Shiller (Oktober 2007) - Der Erfolgsautor („Irrational Exhuberance“) zweifelt an, dass es die Notenbanken waren, die mit niedrigen Zinsen für die hohen Bewertungen von Aktien und Immobilien sorgten. Vielmehr hätten die Investoren das Konzept des Realzinses aus den Augen verloren und litten an Geldillusion.

"Understanding Recent Trends in House Prices and Home Ownership" von Robert Shiller (September 2007) - In diesem Aufsatz untersucht Shiller anhand von Fallbeispielen, wie sich der jüngste Immobilienboom in den USA mit psychologischen Faktoren erklären lässt .

"Understanding the Subprime Mortgage Crisis" von Yuliya Demyanyk und Otto van Hemert (Oktober 2007) - Die beiden Autoren, die an der Federal Reserve Bank of St. Louis bzw. der New York University tätig sind, gehen den Ursachen der jüngsten Finanzkrise auf dem US-Hypothekenmarkt auf den Grund.

Betriebswirtschaft

"Fortune at the Bottom of the Pyramid: An Alternative Perspective" von Anand Kumar Jaiswal (Juli 2007) - Die einflussreiche These, wonach Unternehmen durch Geschäfte mit den Armen und zu deren Nutzen viel Geld verdienen können, wird von dem Forscher unter ethischen Gesichtspunkten hinterfragt und abgewandelt.

"Entrepreneurship and the City" von Edward Glaeser (Oktober 2007) - Der Autor ermitteln die Faktoren, die für die große regionale Varianz bei Unternehmensgründungen verantwortlich sind. Als ein zentraler Faktor dabei erweist sich die Bildung.

"Why We Aren't as Ethical as We Think We are: A Temporal Explanation"von Ann Tenbrunsel, Kristina Diekmann, Kimberli Wade-Benzoni und Max Bazerman (August 2007) - Das „Sollen“ dominiert, wenn wir unser Handeln voraussagen und wenn wir es im Nachhinein evaluieren. Das „Wollen“ dominiert dagegen, während wir handeln. Deshalb denken wir, wir handelten ethischer, als wir es wirklich tun. Das kann zu dauerhaft unethischem Handeln führen. Die Autoren machen Vorschläge zur Abhilfe.

Quellen: SSRN.com, NBER.
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