PolitikInternationalUS-Wahl 2008Das Wahl-Tagebuch

Showdown mit Signalwirkung

Wer gewinnt in Pennsylvania die Herzen der Wähler? Foto: Reuters 21. April 2008, 20:02 Uhr

Pennsylvania, das sind die USA im Kleinen. Der Bundesstaat an der Ostküste heißt nicht zufällig der „Keystone“-State – wie der Schlussstein beim Hausbau. Den Präsidentschaftskandidaten der Demokraten, Barack Obama und Hillary Clinton stellt sich vor allem eine Frage: Wer erobert bei den Vorwahlen die Stimmen der weißen Arbeiter? Von Markus ZienerShowdown mit Signalwirkung


Kampf um konservative Demokraten

Clinton schießt scharf – nicht nur auf Enten

14. April 2008, 13:37 Uhr

So hatten wir Hillary Clinton noch gar nicht gekannt, als brave Kirchgängerin und Jägerin schon seit Kindheitstagen. Entschlossen nutzt die Ex-First-Lady Barack Obamas unsensible Worte über verbitterte Wähler, die sich mit "Guns and God" über den Verlust ihrer Jobs hinwegtrösteten.  Von Georg WatzlawekClinton schießt scharf – nicht nur auf Enten


Condoleezza Rice

John McCains bessere Hälfte

9. April 2008, 15:47 Uhr

An sechs Tagen der Woche steht Condoleezza Rice um 4.30 Uhr auf und treibt Frühsport. Bis in die Nacht ist sie unterwegs, um die Krisen dieser Welt zu verarzten. Doch in den Medien wird Bushs Außenministerin kaum wahrgenommen. Es sei denn, sie begibt sich in die Innenpolitik und frühstückt mit Grover Norquist, dem mächtigen Chef der konservativen Lobbygruppe Americans for Tax Reform. Von Georg WatzlawekJohn McCains bessere Hälfte


Geldnot

Ein Wohltätigkeitskonzert für Hillary Clinton

4. April 2008, 14:42 Uhr

Eigentlich ist Hillary Clinton ein bekennender Fan der Rolling Stones. Aber zur Not nimmt sie auch den britischen Softrocker Elton John - wenn es gilt, ihre Kampagne vor dem finanziellen Kollaps zu bewahren. Von Georg WatzlawekEin Wohltätigkeitskonzert für Hillary Clinton


Was im US-Wahlkampf wirklich interessiert

Neuigkeiten aus dem „Oral Office“

20. März 2008, 10:24 Uhr

Rassismus, der Irak-Krieg, die drohende Rezession – wichtige Themen, die den Kampf um das Weiße Haus entscheiden werden. Aber seien wir ehrlich: Viel mehr interessieren uns die Sex-Eskapaden von John McCain, Eliot Spitzer, David Paterson und, immer noch, Bill Clinton. Gerade hier gibt es einige Neuigkeiten.  Von Georg WatzlawekNeuigkeiten aus dem „Oral Office“


US-Wahltagebuch

Es lebe die Übertreibung

11. März 2008, 16:24 Uhr

Die Wahlkämpfer in den USA bewegen sich auf einem sprachlich schmalen Grat – vor allem wenn die Gangart der Kandidaten untereinander härter wird. Dabei muss es nicht immer gleich so deftig zugehen wie bei der Obama-Beraterin Samantha Power, die Hillary Clinton als „Monster“ bezeichnete.  Von Markus ZienerEs lebe die Übertreibung


US-Demokraten kämpfen mit allen Tricks

Der Kandidat trägt Turban

26. Februar 2008, 16:35 Uhr

Nichts lässt die Kampagne von Hillary Clinton unversucht, um das Momentum von Barack Obama zu brechen. Doch alle Angriffe perlen an dem Teflon-Kandidaten ab. Altbewährte Tricks aus der Klamottenkiste greifen nicht – und der Spin der Clinton-Berater wird immer verzweifelter. Von Georg WatzlawekDer Kandidat trägt Turban


US-Wahltagebuch

Wie ein Spielverderber den Demokraten Alpträume beschert

6. Februar 2008, 12:43 Uhr

Für die Demokraten ist Ralph Nader der „Spoiler“, ein Spielverderber. Der 73-jährige Rechtsanwalt und Verbraucherschützer gilt bis heute als Wahlhelfer von Georg W. Bush; er zog die Stimmen auf sich, die dem demokratischen Präsidentschaftskandidaten Al Gore fehlten. Auch in diesem Jahr erwägt Nader eine Kandidatur – sehr zum Unmut der Demokraten. Von Markus ZienerWie ein Spielverderber den Demokraten Alpträume beschert


US-Präsidentschaftswahl

Nur ein Etappensieg für Obama

27. Januar 2008, 11:14 Uhr

Der Sieg von Barack Obama in South Carolina fällt überraschend hoch aus, die Hoffnung auf den ersten schwarzen Präsidenten im Weißen Haus lebt weiter. Allerdings hat Hillary Clinton Recht: Erst am Super Tuesday wird sich zeigen, ob eine Mehrheit der Demokraten auf das Wagnis Obama setzt - oder nicht doch eher auf die bekannte Karte Clinton.  Von Georg WatzlawekNur ein Etappensieg für Obama


Mike Huckabee freut sich

„Fred hat sich von seiner jungen Frau überreden lassen“

23. Januar 2008, 14:23 Uhr

Mike Huckabee hatte an diesem Tag im Dezember Lust, ein wenig aus dem Nähkästchen der GOP zu plaudern. Die „Grand Old Party“ sind seine Republikaner und dessen Spitzenpersonal war gerade dabei, sich für die Vorwahlen zu positionieren. Es war gemütlich und vertraut in der etwa 20-köpfigen Runde von Unterstützern in Orlando, Geschäftsleute aus Florida allesamt, und „Huck“ begann, über seine Kollegen zu sinnieren.  Von Markus Ziener„Fred hat sich von seiner jungen Frau überreden lassen“


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Artikel„South Carolina loves Johnny Mac“ (18.01. 09:23)

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ArtikelKärrnern in Iowa (03.01. 13:28)

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DAS WAHL-TAGEBUCH


Showdown mit Signalwirkung


Pennsylvania, das sind die USA im Kleinen. Der Bundesstaat an der Ostküste heißt nicht zufällig der „Keystone“-State – wie der Schlussstein beim Hausbau. Den Präsidentschaftskandidaten der Demokraten, Barack Obama und Hillary Clinton stellt sich vor allem eine Frage: Wer erobert bei den Vorwahlen die Stimmen der weißen Arbeiter?

Markus Ziener

NEUE BILDERGALERIEN
Das erste Mal : Die US-Vorwahlen gehen in die nächste Runde. Obama, Clinton,  McCain – noch ist unklar, wer das Rennen  um die Präsidentschaft der USA gewinnen wird. Eines steht jedoch schon jetzt fest: Einen Präsidenten wie den potenziellen Nachfolger von George W. Bush hat es im Weißen Haus noch nicht gegeben. Die Präzedenzfälle in der Geschichte der amerikanischen Staatsoberhäupter.
Barack Obama – Kindheit und Karriere : Barack Obama entwickletet sich zu einem Hoffnungsträger, der nach den politischen Auseinandersetzungen der Bush-Jahre neuen Schwung nach Washington bringen könnte. Er wäre der erste schwarze US-Präsident. Der Absolvent der Harvard Law School hat einen ungewöhnlichen Lebensweg hinter sich. Kindheit und Karriere in Bildern.
Impressionen vom Super Tuesday: Jubel für die Kandidaten: Hillary Clinton, Barack Obama, John McCain, Mitt Romney und Mike Huckabee lassen sich feiern wie Popstars. Impressionen vom Super Tuesday.
KANDIDATEN DER DEMOKRATEN
Hillary Clinton: Die Unbeliebte
Hillary Clinton verfügt als frühere First Lady und Senatorin für den Bundesstaat New York über große politische Erfahrung. Sie gilt als sehr kompetent, aber auch als kühl. An ihrem Image muss sie daher noch eifrig arbeiten.
Barack Obama: Der Unerfahrene
Barack Obama avancierte beinahe über Nacht zum Hoffnungsträger der US-Demokraten. Mit einer einzigen Rede auf dem Wahlparteitag 2004 wurde der damalige Senatskandidat aus Illinois zum neuen Star der Partei. Der charismatische Absolvent der Harvard Law School hat einen ungewöhnlichen Lebensweg hinter sich.
KANDIDATEN DER REPUBLIKANER
John McCain: Phoenix aus der Asche
Zu Beginn der Vorwahlen spielte John McCain kaum einen Rolle. Doch der 71-jährige Vietnam-Veteran feierte ein Combeck und etablierte sich als Spitzenreiter im republikanischen Lager.
WEBLOGS
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Wann die deutschen Steuerzahler mit welchen Entlastungen rechnen dürfen.
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Warum die Franzosen bereits nach einem Jahr von Nicolas Sarkozy genervt sind.
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