PolitikDeutschland
WebNewsDieser Artikel als DruckversionSchlagzeile per E-Mail verschicken
HANDELSBLATT, Dienstag, 12. Juni 2007, 11:50 Uhr
Mehreinnahmen

Finanzministerium will Tafelsilber behalten

Die Bundesregierung wird angesichts der steigenden Steuereinnahmen vermutlich einige ihrer Privatisierungsvorhaben zurückstellen. Betroffen ist davon vor allem die Deutsche Telekom.


 Mehr zum Thema: Steuereinnahmen
Exklusivmeldung

Deutsche Unternehmen zahlen deutlich weniger Steuern (08.05. 19:39)

Artikel

Steuerplus für Fiskus stagniert 2008 (07.11. 16:13)

Artikel

Nie mehr im Minus (29.07. 09:30)

Zum Special ...


HB BERLIN. „Vor dem Hintergrund, dass die Steuereinnahmen so erfreulich laufen wie wir das jetzt sehen, glaube ich, dass man die ein oder andere Privatisierung für spätere Jahre zurückhalten könnte“, sagte der Staatssekretär im Bundesfinanzministerium Werner Gatzer in einem am Dienstag veröffentlichten Reuters-Interview. Damit beantwortete er die Frage, ob die für dieses Jahr eingeplanten 9,2 Milliarden Euro an Privatisierungseinnahmen beim Bund letztlich auch zum Tragen kämen.

Telekom
Chart: Telekom
Analystenmeinung

Unter den Privatisierungsobjekten des Bundes ist die Unternehmensbeteiligung an der Deutsche Telekom die prominenteste. An dem ehemaligen Staatskonzern hält der Bund direkt noch 14,8 Prozent. Weitere 16,9 Prozent sind im Besitz der staatseigenen KfW-Bankengruppe, davon sind allerdings 6,5 Prozent für eine Umtauschanleihe reserviert. Üblicherweise verkauft der Bund seine Telekom-Aktien an die KfW, die sie dann am Aktienmarkt platziert oder an andere Investoren weiter verkauft. Zuletzt hatte der US-Finanzinvestor Blackstone im April 2006 von der KfW für knapp 2,7 Milliarden Euro 4,5 Prozent der gesamten Telekom-Anteile übernommen.


WebNewsDieser Artikel als DruckversionSchlagzeile per E-Mail verschicken
Weitere News und Tools
Weitere News sowie Tools zu dieser Rubrik finden Sie hier

MEHR ARTIKEL AUS DER RUBRIK:

Artikel Chinesen machen Bundesregierung Druck(16.05. 12:28)
Artikel Wagenknecht kandidiert nicht als Parteivize(16.05. 13:42)
Artikel Einwanderer bilden zu wenig aus (16.05. 11:43)
Artikel CDU-Generalsekretär schließt Steuersenkung für 2009 aus(16.05. 11:13)
Artikel Experten halten an Steuerschätzung fest(16.05. 11:03)

Suche im Web:


Seitenanfang


Homepage | Site Map | Hilfe | FAQ | Kontakt | Partnerprogramm | Mediadaten

Abo | Bücher | Veranstaltungen | Webtipps

HANDELSBLATT-TICKER

Alle News     Alle Indizes     RSS

ORDNUNGSPOLITISCHER EINSPRUCH


Disziplin zahlt sich aus


Drei Jahreszahlen markieren den Weg zur europäischen Währungsintegration: 1993, 1998 und 2008. Sie machen zugleich deutlich, durch welch unterschiedliche monetäre Welten wir uns innerhalb von anderthalb Jahrzehnten bewegt haben. Nach starken Währungsturbulenzen und großen Risiken wird 2008 ein besonders herausragendes Jahr in der Positionierung der europäischen Geldpolitik.

Von Michael Hüther

BILDERGALERIEN
Bildergalerie  Freunde und Feinde des Dalai Lama
Der Dalai Lama ist auf fünftägiger Deutschland-Reise, und die Nervosität in der Bundesregierung ist groß. Diplomatischer Druck aus Peking ist Berlin gewiss. So zeigt sich die Regierungsspitze gegenüber dem religiösen Oberhaupt der Tibeter ungewohnt zurückhaltend. Doch der Dalai Lama hat andere Unterstützer. Seine Freunde und Feinde in Bildern.
Bildergalerie  Armut, Gewalt, Wirtschaftsboom
Bundeskanzlerin Angela Merkel ist auf großer Lateinamerika-Reise. Dabei erwartet sie ein Kontinent voller Widersprüche. Kräftiges Wirtschaftswachstum und ein neues Selbstbewusstsein stehen auf der einen Seite, immer noch weit verbreitete Armut, Umweltzerstörung sowie tiefe ideologische Gräben auf der anderen. Warum Länder wie Brasilien und Mexiko gerade jetzt wieder in den Fokus der deutschen Politik und Wirtschaft rücken.
Bildergalerie  Steuerentlastungen: Was wann kommt
Sicher ist: Bis zur Bundestagswahl im September 2009 werden die Parteien darüber streiten, wer die Bürger am meisten von Steuern und Abgaben entlasten will. Was wann an Entlastungen mit welcher Wahrscheinlichkeit kommt, zeigt diese Übersicht.
Bildergalerie  Putins Kreml AG
Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Macht offiziell an seinen Wunschnachfolger Medwedjew übergeben. Seit 2000 war es das Ziel Putins, alle Macht auf den Kreml zu konzentrieren – und er hat es konsequent verfolgt: Putin steuert den Branchenriesen Gazprom, lehrt die Oligarchen das Fürchten, lässt eine Opposition nicht zu. Der Aufstieg des Ex-Geheimdienstlers in Bildern.
DAS POLITISCHE FEATURE


Lächeln und wohlfühlen? Das war einmal


Nicht jeder Politiker zeigt sich in diesen Tagen gern mit dem Dalai Lama. So wird der zweite Besuch des geistigen Oberhauptes der Tibeter in Deutschland überschattet vom Streit der Polit-Prominez über den richtigen Umgang mit dem Gast. Immerhin: Die CDU-Granden Roland Koch, Jürgen Rüttgers und Norbert Lammert kennen keine Berührungsängste.

Von Petra Blum und Andreas Rinke

UMFRAGE

Um Konflikte mit China zu umschiffen, vermeiden deutsche Spitzenpolitiker und auch der Bundespräsident ein Treffen mit den Dalai Lama. Halten Sie das für richtig?

Ja

Nein

 
 Umfrageergebnis
 Umfragearchiv

Handelsblatt.com
VideoAudioMobilJobsNewsletterForumWeblogShopArchiv / wirtschaftspresse.bizAbo / Leserservice
Rohstoffe

Warum Lateinamerika für Deutschland wieder wichtig wird.
Steuerpläne

Wann die deutschen Steuerzahler mit welchen Entlastungen rechnen dürfen.
Präsident bling-bling

Warum die Franzosen bereits nach einem Jahr von Nicolas Sarkozy genervt sind.
VorschauVorschau

Alle wichtigen Termine für die Wirtschaft im Überblick