Der Verband forderte den Stopp des Fonds oder, „sollte dies politisch nicht umsetzbar sein“, eine „Erprobungsphase“. Dabei sollten weiter die Kassen - und noch nicht die Bundesregierung - die Beitragssätze festlegen, sagte Verbandschef Ballast. Er zeigte sich „relativ optimistisch“, dass über den Fonds das letzte Wort noch nicht gesprochen sei.
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und auch Bundeskanzlerin Angela Merkel haben allerdings mehrfach betont, dass sie am Fonds nicht mehr rütteln lassen. Schmidts Ministerium wies die Kritik des VdAK zurück. Kein einziges der vorgebrachten Argumente könne überzeugen, sagte ein Sprecher. Die vom Verband angesetzten 40 Millionen Versichertenkonten seien „außer jeder Vorstellungskraft“. Denn das würde bedeuten, dass für jedes Kassenmitglied ein Zusatzbeitrag fällig würde, sagte der Sprecher.

