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HANDELSBLATT, Donnerstag, 27. März 2008, 15:34 Uhr

Die zentralen Punkte des Vorschlags, über den am Wochenende am Potsdam nochmals verhandelt wird:

Entgeld: Zum 1. April 2008 steigen die Einkommen um 4,0 Prozent. Für die Angestellten in den Ost-Kommunen gilt die Erhöhung ab 1. August 2008. Am 1. Januar 2009 folgt eine weitere Erhöhung um 2,0 Prozent für alle.

Einmalzahlungen: Die unteren und mittleren Entgeltgruppen erhalten im April 2008 eine Sonderzahlung von 450 Euro. Teilzeitbeschäftigten wird der Betrag jeweils anteilig gezahlt. Im Juli 2009 folgt eine weitere Sonderzahlung von 450 Euro für alle Beschäftigten.

Arbeitszeit: Die regelmäßige Arbeitszeit beträgt ab 1. Juli 2008 für Angestellte des Bundes (bisher 39 Stunden) und der Kommunen im Tarifgebiet West (bisher 38,5 Stunden) einheitlich 39,5 Stunden wöchentlich. Die 40-Stunden-Woche für die Ost-Kommunen gilt weiter.

Leistungsentgeld: Bei der Tarifrunde 2005 hatten sich Arbeitgeber und Gewerkschaften geeinigt, ein Prozent des Entgeltvolumens für die leistungsbezogene Bezahlung zu verwenden. Dies soll jetzt auf 1,5 Prozent erhöht werden. Die Aufstockung um einen halben Prozentpunkt wird laut Bundesinnenministerium nicht mit der Entgelterhöhung verrechnet, erfolgt also zusätzlich.

Auszubildende: Die Ausbildungsentgelte erhöhen sich um die gleichen Prozentpunkte. Die Auszubildenden erhalten zwei Sonderzahlungen von jeweils 150 Euro. Sie sollen nach bestandener Abschlussprüfung möglichst für mindestens zwölf Monate in ein Arbeitsverhältnis übernommen werden.


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