Die Arbeit des Klimarates sendet nach Überzeugung der Umweltstiftung WWF das „stärkstmögliche“ Signal an die Regierungen, in zwei Wochen auf Bali mit der „tiefgreifenden“ Reduktion der Treibhausgase zu beginnen. WWF-Klimachef Hans Verolme ergänzte: „Die harten Fakten sind, dass wir den Klimawandel verursacht haben, und es ist ebenso klar, dass wir den Schlüssel zum Stopp der globalen Erwärmung in unseren Händen haben.“
Die USA begrüßten den Klimabericht. „Wir haben eine sehr ausgewogene Position erreicht“, meinte die US-Delegationsleiterin bei den Verhandlungen des Weltklimarates, Sharon Hayes. Kritiker hatten den USA vorgehalten, sie hätten bei den Verhandlungen in Valencia versucht, den Klimabericht zu verwässern. Der Verantwortliche für Umweltpolitik im Weißen Haus, Jim Connaughton, betonte, dass rasches Handeln notwendig sei. Allerdings nannte er keine konkreten Zahlen oder Daten beim Vorgehen gegen die Erderwärmung.
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Nach Ansicht der Umweltschutzorganisation Greenpeace gibt der Report Grund zur Besorgnis. „Wer sich jetzt noch weigert die CO2- Notbremse zu ziehen, setzt das Leben unzähliger Menschen und Tiere aufs Spiel. Ausreden lässt dieser Bericht nicht mehr zu“, sagte Greenpeace-Klimaexpertin Gabriela von Goerne. Die Staatengemeinschaft solle in den kommenden zwei Jahren ein internationales Klimaschutzpaket vereinbaren, das Industrieländer verpflichtet, ihre Treibhausgase bis zum Jahr 2020 um mindestens 30 Prozent im Vergleich zu 1990 zu verringern.

