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10.05.2008 

Die mit Syrien verbundenen Gruppen seien für das Anfachen der Gewalt und die Destabilisierung der Lage verantwortlich, sagte der Sprecher des US-Außenministeriums, Sean McCormack.

EU-Chefdiplomat Javier Solana erklärte am Freitagabend in Brüssel, die Union unterstütze voll und ganz die libanesische Regierung von Fuad Siniora. Er habe mit Siniora über die Lage gesprochen und sei besorgt. Solana rief die Beteiligten auf, verantwortungsvoll zu handeln und eine Lösung über den Dialog und innerhalb der nationalen Institutionen zu suchen.

Das Weiße Haus forderte zugleich vom Iran und von Syrien, ihre Unterstützung für die Schiiten-Miliz einzustellen. „Wir haben Vertrauen in die Regierung des Libanon. Sie hat in den jüngsten Jahren bewiesen, dass sie den Libanon zu einem sicheren und blühenden Land machen will“, sagte Gordon Johndroe, Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates. „Und die USA stehen fest an der Seite der Regierung und des libanesischen Volkes.“

US-Präsident George W. Bush hofft nach Angaben des Weißen Hauses auf ein Treffen mit Siniora bei einem Nahost-Gipfeltreffen kommende Woche im ägyptischen Badeort Scharm El-Scheich.

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