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25.04.2008 
Fackellauf

Olympisches Feuer trifft in Japan ein

Auf seinem Weg nach China ist das olympische Feuer am Freitag in Japan eingetroffen. Eine Chartermaschine landete am Morgen aus Australien kommend auf dem Tokioter Flughafen Haneda. Derweil laufen die Sicherheitsvorkehrungen für den morgigen Fackellauf.

Ankunft der olympischen Flamme in Tokio. Foto: apLupe

Ankunft der olympischen Flamme in Tokio. Foto: ap

TOKIO. Vom Flughafen aus wurde die in einer Laterne brennende Flamme mit einem Bus in die zentraljapanische Stadt Nagano gebracht. Das olympische Feuer wird von rund 130 Mitgliedern des chinesischen olympischen Komitees begleitet. Am Samstag soll das Feuer bei einem Fackellauf durch Nagano, die Stadt der Olympischen Winterspiele von 1998, getragen werden.

Zu ersten friedlichen Protesten gegen die Tibet-Politik der chinesischen Regierung kam es bereits bei einem kurzen Zwischenstopp auf der Fahrt nach Nagano, als japanische Demonstranten vor der chinesischen Delegation tibetische Flaggen schwenkten. Auch während des Laufs am Samstag werden Demonstrationen erwartet.


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Angesichts gewaltsamer Ausschreitungen in Paris, London und San Francisco waren bereits im Vorfeld die Sicherheitsvorkehrungen in Nagano verschärft worden. So sollen die Auftakt- und die Abschlusszeremonie des Fackellaufs von der Öffentlichkeit abgeschirmt stattfinden.

An der 18,7 Kilometer langen Strecke werden die 80 Fackelträger während ihres etwas dreistündigen Laufes von 100 japanischen Polizisten und zwei chinesischen Bewachern begleitet und abgeschirmt. Insgesamt sollen in Nagano 3000 Polizisten für Sicherheit sorgen.

Tibet-Aktivisten und andere Gruppen planen Medienberichten zufolge Protestaktionen. Auch rund 2000 chinesische Studenten und andere in Japan lebende Chinesen werden in Nagano erwartet.

Der berühmte Tempel Zenkoji in Nagano hatte im Vorfeld für Schlagzeilen gesorgt, als die dortigen buddhistischen Mönche entschieden, dass ihr Tempel entgegen bisherigen Planungen nicht als Startpunkt für den olympischen Fackellauf dienen soll.

Sie begründeten ihre Ablehnung mit dem Vorgehen Chinas gegen ihre Glaubensbrüder in Tibet sowie Sicherheitsbedenken. Daraufhin musste der Startpunkt des Fackellaufs verlegt werden.

Nach dem lauf durch Nagano soll die olympische Flamme in die südkoreanische Hauptstadt Seoul gebracht werden.

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