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HANDELSBLATT, Dienstag, 1. Januar 2008, 11:49 Uhr
FDP-Spitzenkandidat

Hinnerk Fock: Kämpfen bis zum Schluss

Hinnerk Fock hat es nicht leicht. Der FDP-Spitzenkandidat führt quasi die außerparlamentarische Opposition in Hamburg an. Immerhin hat er die Zustimmung für die FDP erhöht. Allerdings ohne Garantie auf einen Wahlerfolg.



Hinnerk Fock kämpft um den Einzug seiner Partei in die Bürgerschaft. Foto: dpa
Bild vergrößernHinnerk Fock kämpft um den Einzug seiner Partei in die Bürgerschaft. Foto: dpa

HB HAMBURG. Die FDP ist in Hamburg schon seit Jahren keine feste Größe mehr. Und auch unter ihrem Spitzenkandidaten Hinnerk Fock könnte das so bleiben. Dabei hat dieser die Zustimmungsraten für die Liberalen im Norden in den letzten Jahren wieder erhöht. 2004 flog seine Partei bei den letzten Bürgerschaftswahlen mit 2,8 Prozent aus dem Landesparlament. Derzeit liegt sie in Umfragen zwischen vier und fünf Prozent. Der Einzug in die Bürgerschaft ist also alles andere als sicher.

Der 64 Jahre alte Parteichef – gern mit gelber Fliege unterwegs - gibt sich dennoch optimistisch. Unermüdlich warnt er vor Schwarz-Grün, beklagt die Situation des Mittelstands, wettert über Hundeanleinpflicht und Rauchverbot. Fock ist politisch erfahren, zuletzt war er Bezirksamtschef von Hamburg-Altona. Als seine größte Leidenschaft bezeichnet er das Schmökern, zum Beispiel in seiner Bibel aus dem Jahr 1542 oder in seiner Goethe- Erstausgabe - und zwar bei einer Tasse Darjeeling First Flush.


» Wahlkampfseiten der FDP Hamburg



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