PolitikLothar Späth: So seh ich es
Er ist Politiker und Unternehmer, Theoretiker und Praktiker, Innovator und Moderator. Im Handelsblatt kommentiert der Grandseigneur der deutschen Unternehmer und Politiker jeden Mittwoch das aktuelle Wirtschafts- und Finanzgebaren der Regierung. Immer im Blickpunkt: Die Interessen der Wirtschaft, vor allem die des benachteiligten Mittelstands.

Rettet die Mittelschicht!

7. Mai 2008, 11:30 Uhr

Für Deutschland liegt der Schlüssel zu einem kräftigeren Wachstum vor allem in einer hohen Qualifikation seiner Bürger. Gerade der Mangel an Ingenieuren und Facharbeitern als besondere Wachstumsbremse. Die Politik muss endlich alles daransetzen, junge Menschen wieder für technische Berufe zu begeistern. Von Lothar SpäthRettet die Mittelschicht!


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So seh ich es

Netzwerke für die Zukunft

30. April 2008, 10:24 Uhr

Die Zahl ausländischer Studenten in Deutschland hat einen Rekordwert erreicht. Seit 1997 hat sich deren Zahl fast verdoppelt und liegt nunmehr bei knapp 190 000. Dennoch muss sich Deutschland noch intensiver als bisher um ausländische Studenten bemühen. Von Lothar SpäthNetzwerke für die Zukunft


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So seh ich es

Der halbe Keynes

23. April 2008, 09:22 Uhr

In guten Zeiten sitzt das Geld lockerer als in schlechten. Von dieser Erfahrung kann wohl jeder berichten – auch jeder Finanzminister. In schlechten Zeiten legt der Staat zwar kreditfinanzierte Konjunkturprogramme auf. Eines vergisst er dabei aber: Die Kredite in den guten Jahren wieder zurückzuzahlen. Von Lothar SpäthDer halbe Keynes


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So seh ich es

Die Mär vom Generationenkonflikt

16. April 2008, 11:38 Uhr

Statt über vermeintliche Verteilungskonflikte zwischen Generationen zu diskutieren und an einen einfachen Stimmenfang bei Rentnern zu glauben, sollten die verantwortlichen Politiker alles daransetzen, Solidarität und Miteinander in unserer Gesellschaft zu stärken. Eine Gesellschaft ist mehr als eine ökonomische Veranstaltung. Von Lothar SpäthDie Mär vom Generationenkonflikt


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So seh ich es

Irreführende Etiketten

9. April 2008, 16:19 Uhr

Die technischen und sozialen Zusammenhänge beim Klimawandel sind sehr komplex. Vorbei sind die Gründungszeiten der Grünen, in denen die Rollen der Umweltsünder und Ausbeuter der sogenannten Dritten Welt klar verteilt waren. Das Beispiel Bioenergie zeigt, wie unbrauchbar die einstigen ideologischen Kategorien geworden sind. Von Lothar SpäthIrreführende Etiketten


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So seh ich es

Finanzen von Bund und Ländern entwirren

2. April 2008, 11:44 Uhr

Die zweite Stufe der Föderalismusreform soll endlich ökonomische Vernunft in die Finanzierungspraxis der öffentlichen Haushalte bringen. Doch sie braucht mehr politische Unterstützung. Von Lothar SpäthFinanzen von Bund und Ländern entwirren


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So seh ich es

Teurer Traum von der Sonne

25. März 2008, 12:51 Uhr

Bei den Themen Ökologie und Klimaschutz sollten wir wirtschaftliche Kriterien nicht ausschalten. Von Lothar SpäthTeurer Traum von der Sonne


So seh ich es

Vertrauen muss man erarbeiten

19. März 2008, 10:10 Uhr

Mit der Aussetzung der Rentenformel begeht die Bundesregierung einen schwerwiegenden Fehler. Dieses Vorhaben ist nur ein weiterer Schritt, die hart erkämpften und langsam wirkenden Reformen sukzessive zurückzunehmen und damit weiter an Glaubwürdigkeit zu verlieren. Von Lothar SpäthVertrauen muss man erarbeiten


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So seh ich es

Vertrauen muss man erarbeiten

18. März 2008, 12:52 Uhr

Mit der Aussetzung der Rentenformel begeht die Bundesregierung einen schwerwiegenden Fehler. Von Lothar SpäthVertrauen muss man erarbeiten


SO SEH ICH ES

Wenig transparentes System

16. März 2008, 11:47 Uhr

Bei der Gestaltung der Gesundheitsreform haben die Politiker ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel gesetzt. Unter dem Stichwort Politikverdrossenheit wird schon lange das Phänomen diskutiert, dass Parteien und Politiker häufig vor den Wahlen mit voller Kraft zu neuen Ufern aufbrechen wollen – und nach den Wahlen ganz schnell wieder zurückrudern. Aber seit den hessischen Landtagswahlen wird mehr denn je zuvor darüber diskutiert, wo die Grenzen einer kurzsichtigen Strategie für die Machtergreifung liegen.  Von Lothar SpäthWenig transparentes System


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WEIMERS WOCHE


Der Rechtsruck


Erst gewannen die Konservativen in Frankreich, dann in Italien, jetzt in England. Und wenn die Umfragen nicht trügen, dann dürfte zu aller Überraschung sogar der Republikaner Mc Cain in den USA neuer Präsident werden und nicht die medialen Stars der Linken, Clinton und Obama. Es gibt in der westlichen Welt zwar einen gefühlten Linksschwenk, in Wirklichkeit aber Wahl für Wahl einen politischen Rechtsruck.

Von Wolfram Weimer

ORDNUNGSPOLITISCHER EINSPRUCH


Die Steuern müssen sinken


Nach der Steuerreform ist vor der Steuerreform. Diese Einsicht in die Unvermeidlichkeit schreckt jeden Finanzminister. Dennoch muss er damit rechnen, dass in regelmäßigen Abständen nicht nur Bürger nach der nächsten Steuersenkung fragen, sondern auch politische Kräfte dieses Thema mit entsprechenden Vorschlägen präsentieren. An diesem Punkt sind wir nun wieder angelangt.

Von Michael Hüther

DAS POLITISCHE FEATURE


Die etwas andere Versöhnung


Auf der Bühne des Deutschen Theaters in Berlin ist ein Fußballplatz angedeutet. Theo Zwanziger und Frank-Walter Steinmeier sitzen irgendwo hinter der Eckfahne im Seitenaus. Denn der DFB-Präsident und der Außenminister sind an diesem Abend nur Randfiguren.

Andreas Rinke

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