| HANDELSBLATT, Freitag, 9. Mai 2008, 19:43 Uhr | ||||||||||||||||||||||||
Nach Sieg in North Dakota | ||||||||||||||||||||||||
Neue Unterstützung für Obama | ||||||||||||||||||||||||
Neue Unterstützung für Barack Obama: In New Jersey will der schwarze Kongressabgeordnete Donald Payne, der ursprünglich Hillary Clinton unterstützte, zu Obama überlaufen. Und er ist nicht der einzige, der nach Obamas Sieg gegen Hillary Clinton in North Dakota die Seiten wechselt. | ||||||||||||||||||||||||
HB WASHINGTON. Im Duell der US-Präsidentschaftsbewerber der Demokratischen Partei kann sich Barack Obama über weitere wichtige Unterstützung freuen. So will sich der Kongressabgeordnete Peter DeFazio aus Oregon nach Angaben eines Sprechers Obamas auf die Seite des dunkelhäutigen Senators stellen. Und in New Jersey werde der schwarze Kongressabgeordnete Donald Payne, der ursprünglich Hillary Clinton unterstützte, zu Obama überlaufen, sagte Sprecher Dan Pfeiffer am Freitag. Hinzu kommt der Chef der einflussreichen Gewerkschaft der Regierungsbeschäftigten (AFGE), John Gage, und ein weiterer Superdelegierter. Der Zulauf ins Obama-Lager hat sich seit der Vorwahl am Dienstag verstärkt. Obama hatte in North Carolina mit 14 Prozentpunkten Vorsprung gesiegt, Clinton in Indiana dagegen nur ganz knapp gewonnen. Damit hat sich der Druck auf die nicht gebundenen sogenannten Superdelegierten - zumeist handelt es sich dabei um hohe Parteifunktionäre - erhöht, sich dem Votum der Parteibasis anzuschließen. Clinton erklärte nach ihrer deutlichen Niederlage in North Dakota, sie halte ihre Kandidatur aufrecht. Aber sie geht nun bei den Superdelegierten nicht völlig leer aus. Für Clinton sprach sich der Abgeordnete Chris Carney aus Pennsylvania aus. Er begründete dies damit, dass sich die Wähler in seinem Wahlkreis bei der Vorwahl mit klarer Mehrheit für die Senatorin ausgesprochen hätten. | ||||||||||||||||||||||||
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