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14.05.2008 
US-Präsidentschaftswahlen

Clinton gewinnt erwartet klar in West Virginia

Die ehemalige First Lady Hillary Clinton hat am Dienstag erwartungsgemäß die Präsidentschaftsvorwahl in West Virginia klar gewonnen, aber ihr Konkurrent Barack Obama bleibt insgesamt weiter auf Siegeskurs.

Hillary ClintonLupe

Hillary Clinton bei einer Wahlkampfveranstaltung in Charleston, West Virginia.

Neue HoffnungLupe

Hillary Clinton hat die Vorwahl in West Virginia gewonnen.

dpa WASHINGTON. Clinton lag im US-Staat der Kohlebergwerke nach Auszählung von mehr als 50 Prozent der Stimmen mit 65 zu 28 Prozent vorn. Obama führt aber bei der Zahl der Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag der Demokraten Ende August mittlerweile so deutlich, dass Clinton nur noch geringe Chancen auf die Präsidentschaftskandidatur eingeräumt werden.

Nach Berechnungen des Senders CNN müsste die New Yorker Senatorin gut 70 Prozent aller noch zu erreichenden Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag Ende August für sich verbuchen, um noch zu gewinnen. Dennoch bekräftigte Clinton nach ihrem Sieg am Dienstag, dass sie nicht an einen Ausstieg aus dem Rennen denke. In ihrer Siegesrede am Abend in Charleston (West Virginia) sprach sie von einem überwältigenden Vertrauensvotum für sie. Sie sei "entschlossener denn je", ihren Kampf bis zum Ende der Vorwahlen am 3. Juni fortzusetzen.


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Clinton betonte weiter, dass sie die besseren Chancen als Obama habe, bei der Präsidentschaftswahl im November gegen den Republikaner John Mccain zu gewinnen. "Ich bin in diesem Rennen, weil ich glaube, dass ich der stärkste Kandidat bin", sagte sie vor jubelnden Anhängern. "Ich kann diese Nominierung gewinnen und unsere Partei zu einem Sieg (bei der Präsidentschaftswahl) im November führen." Clinton erklärte aber auch, dass sie mit aller Kraft für einen Sieg Obamas arbeiten wolle, wenn er der Spitzenkandidat werde.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Worauf sich der Sieg Clintons in West Virginia gründet

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