Der Rechtsruck |
9. Mai 2008, 12:17 UhrErst gewannen die Konservativen in Frankreich, dann in Italien, jetzt in England. Und wenn die Umfragen nicht trügen, dann dürfte zu aller Überraschung sogar der Republikaner Mc Cain in den USA neuer Präsident werden und nicht die medialen Stars der Linken, Clinton und Obama. Es gibt in der westlichen Welt zwar einen gefühlten Linksschwenk, in Wirklichkeit aber Wahl für Wahl einen politischen Rechtsruck.
Von Wolfram Weimer. |
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| Weimers Woche |
Merkels Stuhlbeinsäger24. April 2008, 16:00 Uhr |
Es gärt in der CDU. Während noch alle Welt über die Selbstzerfleischung der SPD räsoniert, braut sich auch in der anderen Volkspartei etwas zusammen. Denn hinter einer glänzenden Kanzlerin brechen plötzlich Machtrivalitäten und Richtungskämpfe auf. Christian Wulf und Jürgen Rüttgers sind die Schlüsselfiguren neuer Kabale.
Von Wolfram Weimer. |
| Weimers Woche |
Das Kreuz mit dem „t“18. April 2008, 11:14 Uhr |
Wenn Sie diesen Artikel lesen, können Sie gaaanz entspannt bleiben. Hier müssen Sie endlich einmal keine Sorge haben, in Ihren religiösen Gefühlen verletzt zu werden. Nehmen Sie den Koran in die linke, Cicero in die rechte Hand, kontrollieren Sie noch einmal den Schleier Ihrer Nachbarin und freuen Sie sich mit mir, dass man in manchen Alpendörfern tatsächlich damit beginnt, Gipfelkreuze von den Bergen zu holen. Von Wolfram Weimer. |
| Weimers Woche |
Der Schuldenskandal11. April 2008, 12:00 Uhr |
Die Bundesregierung hat damit begonnen, Wahlgeschenke zu verteilen. Ein Rentenbonus hier, längeres Arbeitslosengeld da, mehr Pflegeleistungen dort. Einige Minister wollen nun für 2009 das ganz große Füllhorn auspacken. Peer Steinbrück wehrt sich wie ein Deichgraf. Doch die Flut kommt. Von Wolfram Weimer. |
| Weimers Woche |
Vorsicht Tandem!4. April 2008, 16:20 Uhr |
Immer wenn in der deutschen Politik ein Führungstandem losradelt, kann man auf den baldigen Sturz wetten. Herbert Wehner und Willy Brandt, Helmut Kohl und Wolfgang Schäuble, Gerhard Schröder und Oskar Lafontaine – das politische Doppelpack endet in der Katastrophe. So jetzt auch bei Erwin Huber und Günther Beckstein. Von Wolfram Weimer. |
| Weimers Woche |
Es war einmal ein Linksruck20. März 2008, 12:11 Uhr |
Es war einmal ein Linksrückchen, das gerne groß sein wollte. Also nannte es sich Linksruck, suchte in Oskar Lafontaine einen großen Bruder und polterte mit verbalen Mindestlohnkeulen durchs Land. Das Linksrückchen grölte so laut, dass viele glaubten, es sei tatsächlich ein veritabler Ruck. Vor allem die gute, alte Tante SPD ließ sich ganz fürchterlich erschüttern. Von Wolfram Weimer. |
| Weimers Woche |
Kant siegt gegen Nietzsche7. März 2008, 16:28 Uhr |
Andrea Ypsilanti hat hessisch Roulette gespielt und verloren. Ihr spektakulärer Versuch, über den Bruch eines Wahlversprechens an die Macht zu kommen, ist erst einmal gescheitert. Während die SPD noch Wunden leckt und Hessen vorerst weiterkocht, gibt es schon eine Lektion für die politische Ethik im Land: Kant ist stärker als Nietzsche.
Von Wolfram Weimer. |
| Weimers Woche |
LKW aus Mainz oder Cabrio aus Berlin29. Februar 2008, 17:22 Uhr |
Michael Naumann hat Recht. Mit Kurt Beck ist es tatsächlich wie mit einem LKW. Er brummt ziemlich mächtig vor sich hin, man braucht ihn irgendwie, aber sobald es geht, will man ihn doch überholen. |
| Schwarzgeldskandal |
Wir verraten das Private22. Februar 2008, 10:49 Uhr |
Der Schwarzgeldskandal ist ein Fest für alle Etatisten. Sie malen grelle Bilder von gierigen Reichen hier und einem armen, hintergangenen Staat da. Selten wurden Sündenböcke so gnadenlos an den Pranger gestellt. Wenn aber das Finanzamt mehr Menschen zu Sündern macht als der Teufel, ist dann nicht das hypertrophe Steuersystem mit Schuld an der Misere? Von Wolfram Weimer. |
| Politisches Erdbeben |
Das kalte Herz15. Februar 2008, 12:10 Uhr |
Nach dem Reigen der Landtagswahlen kann man über Roland Koch näseln, dem netten Wulff-Beust-Merkel-Stil zunicken, sich von Andrea Ypsilanti verblüffen lassen oder Wahlverwandtschaften neuer Koalitionen erörtern. Das alles ist Nebensache.
Denn das politische Deutschland hat in Wahrheit ein Erdbeben erlebt, das die tektonischen Platten der Republik verschiebt. Von Wolfram Weimer. |
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