0 Bewertungen
08.11.2007 
Geldfälscherprozess beginnt in Köln

Rentner druckten 16 Millionen Dollar Falschgeld

Ein halbes Jahr nach dem Fund einer der größten Falschgeldmengen weltweit hat am Donnerstag in Köln der Prozess gegen den mutmaßlichen Fälscher begonnen.

dpa KÖLN. Der 66 Jahre alte Künstler und Grafiker aus Pulheim bei Köln soll 16 Mill. Dollar Falschgeld hergestellt haben. Mitangeklagt vor dem Landgericht Köln ist ein 69- jähriger Rentner aus Köln, der an der Falschmünzerei beteiligt gewesen sein soll. Laut Staatsanwaltschaft hatte der Grafiker das Falschgeld in seiner Pulheimer Werkstatt hergestellt.

Teile des Falschgeldes wurden in einem Zwischenlager in Köln aufbewahrt. Der Grafiker war den Angaben zufolge im Frühjahr dieses Jahres auf eine verdeckte Ermittlerin der Polizei hereingefallen, der er 300 000 falsche US-Dollar zum Preis von 21 000 echten Dollar angeboten hatte. Im Mai wurden er und sein mutmaßlicher Komplize verhaftet.

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige

Weitere Beiträge aus dem Ressort

Handelsblatt Experten + Meinungen

Handelsblatt-Kommentar

Credit Suisse: Gemeinsam abwärts  Artikel in Merkliste

04.12.2008 von Torsten Riecke

Lange Zeit konnte sich die Credit Suisse hinter den Problemen ihrer großen Rivalin UBS verstecken. Das ist jetzt vorbei. Nach einem erneuten Verlust von drei Milliarden Franken und dem massiven Abbau von 5 300 Arbeitsplätzen steht die Nummer zwei der Schweiz plötzlich im Zentrum der Finanz- und Wirtschaftskrise. Kommentar

Handelsblatt-Kommentar

Käufer suchen  Artikel in Merkliste

04.12.2008 von Joachim Hofer

Das ganze Debakel zeigt: Infineon ist auf eigenen Beinen nicht überlebensfähig. Kommentar

weiterHandelsblatt Quiz

Vorstandsbezüge: Quiz: Was Dax-Manager verdienen

Los geht's!Über Ihre Gehälter wird derzeit viel diskutiert. Deutsche-Bank-Chef Ackermann verzichtet 2008 nun auf jegliche Boni. Aber was verdienen die Chefs der Dax-Unternehmen überhaupt?
Testen Sie Ihren Realitätssinn!
Anzeige