Weitere Themen der Woche im Schnelldurchlauf:
Jeder Wahlkampf wird immer auch dahingehend untersucht, wie sich die Mediennutzung der Wähler entwickelt. Die neuesten Zahlen aus dem US-Vorwahlkampf zeigen: Das Internet wird bei den politischen Informationen immer wichtiger, doch die meisten Wähler informieren sich weiterhin am stärksten im Fernsehen und in Tageszeitungen. So haben laut » Pew Research Center 40 Prozent der Befragten angegeben, sich in den lokalen TV-Nachrichten über die Kandidaten zu informieren, 31 Prozent nannten Tageszeitungen als Quelle und 24 Prozent das Internet. Gute Nachrichten für die alten Medien sind das trotzdem nicht: Bei den Unter-30-Jährigen hat das Internet den anderen Medien mit 42 Prozent schon den Rang abgelaufen.
Eine kleine Affäre namens "Gizmodogate" hat zu Diskussionen über die Rolle von Bloggern in der Medienwelt geführt. Ein Mitarbeiter des Gadget-Blogs "Gizmodo" hatte die Messe CES dazu genutzt, ein Spielzeug auszuprobieren, mit dem sich Fernseher aller Marken ausschalten lassen - breit dokumentiert im » Gizmodo-Blog . Während die Scherzbolde sich damit herausredeten, sie würde damit ihre Unabhängigkeit zeigen, wurden sie von zahlreichen anderen Bloggern angegriffen: Blogger und Journalisten seien dazu da, über Ereignisse zu berichten - und nicht dazu, diese Ereignisse selbst zu schaffen.
Spätestens jetzt haben sie auch in den USA einen Namen, die "Samwer Brothers". Nach der Übernahme einiger Facebook-Anteile wurde in allen wichtigen Blogs berichtet. Dass Facebook tatsächlich mehr ist als ein Hype, zeigen die neuesten Nutzerzahlen. So berichten die » Medienforscher von comScore, dass Facebook in den USA zwar noch weit hinter Konkurrent MySpace zurückliegt, doch weltweit sind die beiden Plattformen schon beinahe gleichauf. Demnach hätten im November 2007 105 Millionen Menschen MySpace besucht, immerhin 93 Millionen Facebook.
MySpace bereitet offensichtlich den Start einer Games-Plattform vor, auf der sich Nutzer mit zahlreichen Flash-Spielchen vergnügen können. Die Branche der so genannten Casual Games boomt derzeit - nicht nur im heimischen Wohnzimmer - dank Nintendos Wii-Konsole -, sondern auch im Netz. Websites wie » Miniclip.comgehören bereits zu den meistbesuchten Seiten der Welt.
Eine » Kooperation zwischen Wikimedia und Video-Software-Anbieter Kaltura soll endlich auch Videos in das Online-Lexikon Wikipedia bringen. Zunächst wird die Technik in dem Ableger "WikiEducator" getestet, doch anschließend soll sie auch in der Wikipedia verfügbar sein.
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