Weitere Themen der Woche im Schnelldurchlauf:
Mit einem revolutionären Konzept hat die BBC ihre » neue Homepage an den Start gebracht. Die neue Startseite können Nutzer so gestalten, wie sie wollen. Alles lässt sich hin und herschieben, an den persönlichen Geschmack anpassen und verändern. Zwar gibt es ähnliche Möglichkeiten auch bei Google oder Diensten wie Netvibes, doch für ein großes Medienhaus ist dieser Schritt erstaunlich und bahnbrechend.
Mit einem neuen Analyseverfahren, dem » Engagement Mapping will Microsoft seinen Internet-Werbekunden künftig wesentlich mehr Daten liefern als bisher. Künftig wird es Kunden möglich sein, genau zu verfolgen, wann ein Website-Nutzer ein Banner gesehen hat, wann eine Textanzeige, wann ein Video-Ad und wann er schließlich auf die Werbung geklickt hat und womöglich ein Produkt bestellt hat. Ziel: Werbekunden sollen genau herausfinden können, welche Werbeform in welchem Fall zum größtmöglichen Erfolg führt.
Neue Details zum geplanten » MySpace Music-Dienst. Laut verschiedenen Berichten soll das neue Angebot sowohl Shops wie iTunes als auch Dienste wie LastFM angreifen. Demnach wird "MySpace Music" einen webefinanzierten Musik-Player anbieten, der in fremde Websites und Blogs eingebunden werden kann - zudem ist eine Kooperation mit Amazon in Sachen Download-Shop geplant. Die vier großen Musikmajors sollen allesamt an "MySpace Music" beteiligt werden. Wann es losgehen soll, steht allerdings noch in den Sternen.
Mit einer ungewöhnlichen Aktion bezieht die Tageszeitung » Dallas Morning News ihre Leser in die journalistische Arbeit ein. Nachdem in Dallas die umfangreichen Akten zum Mord an John F. Kennedy für die Öffentlichkeit freigegeben wurden, stellen die "Dallas Morning News" sie nun als PDF auf ihre Website. Ziel: Aufgrund des großen Umfangs der Unterlagen (Zeugenaussagen, Polizei-Protokolle, Obduktionsberichte, etc.) sollen interessierte Leser mithelfen, die Akten zu sichten und darin eventuell interessante Geschichten zu entdecken. - eine Art Schwarmintelligenz-Journalismus also.
Ein Nachtrag zur vergangenen Woche: Internet-Promi und Creative-Commons-Entwickler » Lawrence Lessig kandidiert nun doch nicht für den US-Congress. Grund: Seine potenzielle Gegenkandidatin ist viel zu populär und die Zeit für einen ernsthaften Wahlkampf wäre zu kurz. Lessig konzentriert sich nun auf seine "Change Congress"-Kampagne.
Lesen Sie weiter auf Seite 3: Youtube-Commercial und Gaga-Link

