Weitere Themen der Woche im Schnelldurchlauf:
Die » Interview-Aussagen des SonyBMG-Chefs Rolf Schmidt-Holtz, der Konzern denke über einen Musik-Abo-Service für mobile Geräte nach, hat weltweit für Schlagzeilen in den Blogs gesorgt. Das allgemeine Echo ist dabei aber verhalten bis negativ: Schmidt-Holtz nenne keinen Zeitplan, keine echten Details, keine weiteren Partner und sage, der Dienst solle auf allen Geräten funktionieren - was technisch nicht machbar ist, so einige Blogger.
Das Web-Magazin » Portfolio.com berichtet in einem langen Stück über den kriselnden Video-Anbieter Joost, dass noch in diesem Jahr eine Browser-basierte Version des Dienstes starten soll. Bisher mussten Nutzer eine Software installieren, um über Joost Videos anzuschauen - eine zu große Hürde für ein breites Publikum.
In den USA haben die Umsätze mit Bannerwerbung 2007 erstmals die der Radiowerbung übertroffen. 7,6 Prozent der Werbegelder in Höhe von mehr als 64 Milliarden US-Dollar wurden laut den » Marktforschern von TMS in Banner und andere visuelle Internet-Werbeformen gesteckt, ins Radio flossen nur noch 7,2 Prozent. Im Vergleich zu 2006 legte das Internet um einen Marktanteilspunkt zu. Das meiste Geld wird aber weiterhin im nationalen Fernsehen verdient: 32,0 Prozent - nach 31,5 Prozent im Jahr 2006. Größte Verlierer sind der Statistik zufolge das Lokalfernsehen und Tageszeitungen.
Google
experimentiert auf seinen Suchergebnis-Seiten offensichtlich mit Video-Werbespots. Bei der Suche nach Begriffen wie "phones" oder "smart phones" ist in der amerikanischen » Google
-Version derzeit ein Spot für das Blackberry zu sehen. Er wurde von Google
allerdings sehr dezent eingebaut und wird erst nach einem Klick auf "Watch commercial" sichtbar. Weitere Werbespots werden sicher folgen.
Der neue Service Sliderocket, mit dem sich Präsentationen à la Powerpoint herstellen lassen, befindet sich in einer geschlossenen Beta-Phase und sorgt bereits für Begeisterungsstürme in » Teilen der Blogszene. Der Dienst stecke voller nützlicher Funktionen, sei sehr leicht zu bedienen und perfekt designt. Zwar sei Sliderocket noch kein echter Powerpoint-Killer, im Netz setze das Angebot aber neue Maßstäbe. Offiziell starten soll Sliderocket im Juli, finanzieren will man sich damit, dass die erstellten Präsentationen nur im Netz abrufbar sind, Offlinefunktionen kosten Geld.
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