Weitere Themen der Woche im Schnelldurchlauf:
Nochmal MySpace: Das zu Rupert Murdochs News Corp gehörende Unternehmen hat einen Vertrag mit dem » Rechtehändler Shine Group - geführt von Murdoch-Tochter Elizabeth - geschlossen. Der Vertrag sieht vor, die von MySpace produzierten Fernsehserien in alle Welt zu verkaufen. Ob dieser Versuch, Internet-TV ins normale Fernsehen zu bringen, ein großer Erfolg wird, bleibt abzuwarten. In den USA sind die MySpace-Serien wie "Quarterlife" im herkömmlichen Fernsehen teilweise dramatisch gefloppt.
Ein neues an einer US-Universität entwickeltes » Komprimierungsverfahren könnte den Konsum von Musik ein weiteres Mal revolutionieren: Den Wissenschaftlern ist es gelungen, Musikdateien auf ein Tausendstel normaler MP3s zu verkleinern. Auf einen 80 Gigabyte großen iPod würden dann 20 Millionen Songs passen. Zum Vergleich: Amazon bietet in seinem Download-Shop derzeit nicht einmal 5 Millionen Songs an.
Software-Hersteller » Adobe , der zuletzt bereits mit der Online-Version der Bildbearbeitung Photoshop für Schlagzeilen sorgte, hat ein weiteres neues Produkt veröffentlicht: den Adobe Media Player. Das Tool, derzeit verfügbar für Windows-Rechner und Macs, spielt Videos ab und soll die Nutzer über Partnerkanäle ständig auf neue Clips stoßen. Zu den Partnern gehören derzeit u.a. CBS, MTV und Universal. Die Nutzer können den Player aber mit Hilfe von RSS-Feeds auch selbst mit neuen Kanälen bestücken. Zwar gibt es bereits ähnliche Tools, teilweise auch mit besserem Konzept (z.B. Miro), doch der Name Adobe wird sicher trotzdem für viele Nutzer sorgen.
Peinlicher Vorfall beim Musik-Major SonyBMG. Die französische Tochter des Unternehmens wurde » verschiedenen Berichten zufolge dabei ertappt, raubkopierte Software auf ihren Servern zu benutzen. Aufgeflogen ist das, als ein Mitarbeiter der IT-Abteilung beim Softwarehersteller PointDev eine von Raubkopierern genutzte Lizenznummer angab. Für ein Unternehmen, das eine weltweite Kampagne gegen Piraterie führt, kann es wohl kaum etwas Peinlicheres geben.
Eine Gewinnspanne von 13 Millionen Prozent wünscht sich wohl jeder Geschäftsmann. Der Software-Entwickler Chris Clark hat diesen traumhaften Gewinn mit einem Geschäft erzielt: Er verkaufte die Domain » Pizza.com, die er vor 14 Jahren für die Gebühr von 20 US-Dollar registriert hatte für traumhafte 2,6 Millionen Dollar. Über den Käufer ist derzeit noch nichts bekannt.
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