| HANDELSBLATT, Donnerstag, 13. Dezember 2007, 12:38 Uhr | ||||||||||||||||||||||||
Bali | ||||||||||||||||||||||||
Delegierte ringen um Erfolg des Klimagipfels | ||||||||||||||||||||||||
Bei der Weltklimakonferenz auf Bail ist noch keine Einigung in Sicht. Derzeit versuchen die Delegierten des Weltklimagipfels, in letzter Minute doch noch einen Durchbruch in den festgefahrenen Gesprächen zu erzielen. Die Europäische Union droht mitterlweile bei einem Scheitern mit einem Boykott von weiteren Gesprächen in den USA. | ||||||||||||||||||||||||
HB NUSA DUA. „Es ist wahr, bei einem Scheitern in Bali wäre es sinnlos, ein Treffen großer Staaten in den USA abzuhalten“, sagte der portugiesische Umweltstaatssekretär Humberto Rosa am Donnerstag. Rosa ist EU-Chefunterhändler bei der UN-Klimakonferenz in Bali. Portugal hat derzeit den Vorsitz im Rat der Europäischen Union. Die US-Regierung hat für Ende Januar 17 Länder nach Hawaii eingeladen, um über eine langfristige Reduzierung der Treibhausgase zu diskutieren. Aus Sicht der Vereinigten Staaten würden konkrete Ziele zur Reduzierung der Treibhausgase das Ergebnis der geplanten Verhandlungen über eine Nachfolgeregelung für das 2012 auslaufende Kyoto-Abkommen vorwegnehmen. Die Europäische Union (EU) will dagegen, dass die Industrienationen mit gutem Beispiel vorangehen und damit auch Schwellenländer wie China und Indien dazu bringen, sich ihrerseits zu verpflichten. | ||||||||||||||||||||||||
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