| HANDELSBLATT, Montag, 5. Mai 2008, 16:53 Uhr | ||||||||||||||||||||||||
„London-Array“-Projekt | ||||||||||||||||||||||||
Ölriesen ändern grüne Strategie | ||||||||||||||||||||||||
Von Dirk Heilmann | ||||||||||||||||||||||||
Das seit 2001 in Planung befindliche Offshore-Windkraft-Projekt in der Themse wackelt: Shells Abschied von der weltgrößten Windfarm, die rund ein Viertel der Londoner Haushalte versorgen soll, belegt die neue Nüchternheit in den Zentralen der Energie-Konzerne. | ||||||||||||||||||||||||
LONDON. Eine schlechte Nachricht geschickt platziert: Während sich die britischen Medien mit der Kommunalwahl beschäftigten, gab der Energiekonzern Royal Dutch Shell Hauptbetroffene sind zunächst der deutsche Energieversorger Eon und sein dänischer Partner Dong. Sie müssen nun einen Abnehmer für Shells Seit 2001 ist das Projekt in Planung. Es soll mit 341 Turbinen ein Gigawatt Strom pro Jahr erzeugen und damit rund ein Viertel der Londoner Haushalte versorgen. Der Rückschlag ist ein böses Omen für den Plan der Regierung, 33 Gigawatt Offshore-Windkapazität bis 2020 zu erreichen. Entsprechend enttäuscht äußerte sich Umweltminister Hilary Benn: "Viele Menschen werden sich fragen, warum Shell Eine Sprecherin des Konzerns verwies unbeeindruckt darauf, dass sich die Mega-Windfarm einfach nicht mehr lohne. Die wirtschaftlichen Bedingungen hätten sich verschlechtert; die Preise für Stahl und Turbinen seien enorm gestiegen. Shell Lesen Sie weiter auf Seite 2: Die Wende im Umgang mit erneuerbarer Energie. | ||||||||||||||||||||||||
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