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04.04.2008 

Einen Haken gibt es allerdings: Leuchtdioden sind teuer. In einem zweiten Teil der Studie untersuchte Prognos, ob und wann der Einsatz von LEDs wirtschaftlich sinnvoll ist. Noch liegen die Ergebnisse nicht vor. Es zeichne sich aber bereits ab, dass sich der Austausch von im Unterhalt teuren Straßenlaternen bereits heute durch die massiven Einsparungen bei der Wartung und Instandhaltung rechnen würden, sagt Robert Katzenberger, Sprecher der Düsseldorfer Stadtwerke. Das liegt vor allem daran, das Leuchtdioden, die bei niedriger Stromdichte betrieben werden, mit rund 50 000 Betriebsstunden eine fünfmal so hohe Lebensdauer haben wie herkömmliche Leuchten, die heute in Straßenlaternen verwendet werden.

Neben verschiedenen elektrischen Straßenlampen betreibt die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt im Vergleich zu anderen Kommunen noch sehr viele Gaslaternen, ihr Anteil liegt bei 21 Prozent. Diese sind im Unterhalt sehr teuer. „Hier bietet sich die LED-Technik geradezu an“, sagt Katzenberger. Denn durch eine Koppelung verschiedener LED-Typen kann die Lichtfarbe vorgegeben und das warme Licht – und damit der Charakter der Gaslaternen – erhalten werden.

Neben Düsseldorf interessieren sich zahlreiche andere Kommunen für das LED-Thema. Philips startet beispielsweise in den nächsten Monaten Pilotprojekte in mehr als 15 verschiedenen Städten in Europa. „Wir wollen möglichst viel praktische Erfahrung sammeln und den sich abzeichnenden neuen Markt führend mitgestalten“, sagt Jörg Kupferschläger, Außenbeleuchtungs-Experte bei dem niederländischen Konzern.

Lesen Sie weiter auf Seite 3: LEDs verhindern Lichtsmog

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